alex_w am 20. Oktober 11
Da ich jetzt einen neuen Beitrag über die vergangene Woche online gestellt habe, ist das Gedicht aus dem Beitrag davor ein wenig nach unten gerutscht. Da es aber, gerade wegen der beigefügten Kommentare meines Lieblingsbruders, durchaus lesenswert ist, habe ich es einfach mal inkl. der Kommentare als neuen Beitrag hochgeladen, hier also die ganze "Geschichte":
Weit von China komme ich her,
und ich muss euch sagen, dort hupt man doch sehr,
der Ton, der in Deutschland genutzt wird nur in höchster Not,
gehört hier auf den Straßen zum täglichen Wasser und Brot.
Wenn wir erst mal wieder zurück in Deutschland sind,
werden wir uns daher im Straßenverkehr benehmen wie ein kleines Kind,
viel Lärm und Fahrer, die die Kurven schneiden,
all das zu ignorieren lässt sich hier gar nicht vermeiden.
Dabei ist es normal auch zu überholen auf der rechten Seite,
und zu nutzen die Straße auf der gesamten Breite,
ganz egal ob eine doppelte Linie ist auf der Straße in der Mitte,
da denkt sich jeder Deutsche: Ich möchte doch nur überleben bitte.
Wie ihr seht kann man hier auf den Straßen also einiges Erleben,
insbesondere wie man sich ordentlich benimmt daneben,
wenn ich also wieder zurück bin in der ersten Zeit,
müsst ihrNachsicht mit mir haben und nicht denken ich sei breit.
Der für euch doch ganz neue Fahrstil von mir,
liegt an den Erfahrungen und der Sozialisierung von hier,
und da ich merke wie schwierig es ist die Worte in Reime zu binden,
werde ich nun mal versuchen ein gelungenes Ende zu finden.
Auf die Frage was wir denn besonders vermissen,
und wann wir denn vielleicht wegen dem Essen die weiße Fahne hissen,
können wir nur sagen,
es geht ihm gut, dem Magen,
aber den geordneten, deutschen Straßenverkehr,
den vermissen wir hier doch sehr.
Aus diesem einfachen Eintrag entwickelte sich dann eine länger dauernde Geschichte. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung, also am 18. Oktober, konnte es sich mein Bruder natürlich nicht nehmen lassen, das Gedicht mit einem entsprechenden Kommentar zu würdigen. Aufgrund der besonderen Form seines Kommentares hat er sich dadurch einen „Gastbeitrag“ in diesem Werk mehr als redlich verdient:
Als kleine Rezession:
Das Gedicht ist weder bitter, noch böse
aber weder wie von Schiller, noch Goethe.
Du bist noch nicht der Größte
Poet, der hier lebt.
Füttere den deutschen Dichtern Reime
Bis ihr alle Brecht wie Berthold
Das wäre echter Erfolg.
Erstick oie wie Sagrotan die Keime
oder wie Alex vom Smog
ich geh jetzt malen wie der Van Gogh.
Dieser Kommentar konnte selbstverständlich nicht einfach so im Raume stehen bleiben, sodass auch ich noch einmal meine literarischen Fähigkeiten bemüht habe und schon am Abend des 18. Oktober meine Erwiderung präsentieren konnte:
Ach mein liebes Bruderherz,
deine Kritik, sie versetzt mir großen Schmerz.
Wobei zur zweiten Strophe muss ich sagen,
beim Verstehen bin ich doch am verzagen.
Was genau willst du mit deinen Worten bezwecken,
oder sind sie nur gedacht um mich zu necken?
Deine Reime wirken doch auch sehr gezwungen,
da hast du wohl länger mit dir selbst gerungen.
Also bitte schreibe doch ganz bald mir,
was du hast gedacht beim Schreiben dir.
Wie schon gesagt entwickelte sich ein lustiges Spiel, sodass auch Jens noch einmal zu einer Antwort „ausholte“, ebenfalls nur einen Tag später, nämlich am 19. Oktober:
Gedacht ich hab mir gar nicht viel,
gesehen es als freudig Spiel.
Es ist ein schöner Zeitvertreib,
mit dir im Kontakt ich bleib.
Mein Text hat kein Sinn und keine Logik
ich versuch auch gar nicht das mein Scheiß Niveau kriegt.
Aber wer sagt, dieses nichts wäre zu nichts nütze,
ist ein Nichtsnutz, der sich seiner Nichtigkeit unnützerweise nicht bewusst ist.
Das Nichts bewusst zu nutzen, in dem Bewusstsein nichts zu wissen und zu nützen,
ist der Wahre Wert des Wissens um das Nichts! ;)
Das ist das Geheimnis unserer Macht,
die uns unsere Eltern haben beigebracht! :D
Na ja, nach diesem schon philosophischen Erguss meines Bruders, musste natürlich auch ich eine Antwort finden. Es dauerte allerdings bis zum Abend des 19. Oktobers:
Jaja, das du manchmal nicht denkst ist das Problem,
vielleicht mal aktivieren du solltest dein Betriebssystem.
Ich hoffe mal, auch für dich ist das hier alles nur im Scherz,
und meine Reime treffen nicht mitten in dein Herz.
Mit dir in Kontakt zu bleiben auch für mich ist eine schöne Sache,
weswegen ich mir auch den ganzen Aufwand hier mache.
Deine zweite Strophe brachte mich doch sehr zum Denken,
drauf gekommen bist du wohl nur mit der Hilfe von besonderen Getränken.
Und um das ganze hier irgendwann mal zu Ende zu bringen,
und unsere Worte nicht noch länger müssen in Reime zu zwingen,
schlage ich an dieser Stelle einfach mal vor,
das letzte Wort, das hat der Tutor.
Also wenn wir uns noch möchten was sagen,
dann werden wir uns ab sofort normal betragen!!!
Mit diesen Worten fand der "Wettstreit der Dichter" dannn auch sein Ende.
Weit von China komme ich her,
und ich muss euch sagen, dort hupt man doch sehr,
der Ton, der in Deutschland genutzt wird nur in höchster Not,
gehört hier auf den Straßen zum täglichen Wasser und Brot.
Wenn wir erst mal wieder zurück in Deutschland sind,
werden wir uns daher im Straßenverkehr benehmen wie ein kleines Kind,
viel Lärm und Fahrer, die die Kurven schneiden,
all das zu ignorieren lässt sich hier gar nicht vermeiden.
Dabei ist es normal auch zu überholen auf der rechten Seite,
und zu nutzen die Straße auf der gesamten Breite,
ganz egal ob eine doppelte Linie ist auf der Straße in der Mitte,
da denkt sich jeder Deutsche: Ich möchte doch nur überleben bitte.
Wie ihr seht kann man hier auf den Straßen also einiges Erleben,
insbesondere wie man sich ordentlich benimmt daneben,
wenn ich also wieder zurück bin in der ersten Zeit,
müsst ihrNachsicht mit mir haben und nicht denken ich sei breit.
Der für euch doch ganz neue Fahrstil von mir,
liegt an den Erfahrungen und der Sozialisierung von hier,
und da ich merke wie schwierig es ist die Worte in Reime zu binden,
werde ich nun mal versuchen ein gelungenes Ende zu finden.
Auf die Frage was wir denn besonders vermissen,
und wann wir denn vielleicht wegen dem Essen die weiße Fahne hissen,
können wir nur sagen,
es geht ihm gut, dem Magen,
aber den geordneten, deutschen Straßenverkehr,
den vermissen wir hier doch sehr.
Aus diesem einfachen Eintrag entwickelte sich dann eine länger dauernde Geschichte. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung, also am 18. Oktober, konnte es sich mein Bruder natürlich nicht nehmen lassen, das Gedicht mit einem entsprechenden Kommentar zu würdigen. Aufgrund der besonderen Form seines Kommentares hat er sich dadurch einen „Gastbeitrag“ in diesem Werk mehr als redlich verdient:
Als kleine Rezession:
Das Gedicht ist weder bitter, noch böse
aber weder wie von Schiller, noch Goethe.
Du bist noch nicht der Größte
Poet, der hier lebt.
Füttere den deutschen Dichtern Reime
Bis ihr alle Brecht wie Berthold
Das wäre echter Erfolg.
Erstick oie wie Sagrotan die Keime
oder wie Alex vom Smog
ich geh jetzt malen wie der Van Gogh.
Dieser Kommentar konnte selbstverständlich nicht einfach so im Raume stehen bleiben, sodass auch ich noch einmal meine literarischen Fähigkeiten bemüht habe und schon am Abend des 18. Oktober meine Erwiderung präsentieren konnte:
Ach mein liebes Bruderherz,
deine Kritik, sie versetzt mir großen Schmerz.
Wobei zur zweiten Strophe muss ich sagen,
beim Verstehen bin ich doch am verzagen.
Was genau willst du mit deinen Worten bezwecken,
oder sind sie nur gedacht um mich zu necken?
Deine Reime wirken doch auch sehr gezwungen,
da hast du wohl länger mit dir selbst gerungen.
Also bitte schreibe doch ganz bald mir,
was du hast gedacht beim Schreiben dir.
Wie schon gesagt entwickelte sich ein lustiges Spiel, sodass auch Jens noch einmal zu einer Antwort „ausholte“, ebenfalls nur einen Tag später, nämlich am 19. Oktober:
Gedacht ich hab mir gar nicht viel,
gesehen es als freudig Spiel.
Es ist ein schöner Zeitvertreib,
mit dir im Kontakt ich bleib.
Mein Text hat kein Sinn und keine Logik
ich versuch auch gar nicht das mein Scheiß Niveau kriegt.
Aber wer sagt, dieses nichts wäre zu nichts nütze,
ist ein Nichtsnutz, der sich seiner Nichtigkeit unnützerweise nicht bewusst ist.
Das Nichts bewusst zu nutzen, in dem Bewusstsein nichts zu wissen und zu nützen,
ist der Wahre Wert des Wissens um das Nichts! ;)
Das ist das Geheimnis unserer Macht,
die uns unsere Eltern haben beigebracht! :D
Na ja, nach diesem schon philosophischen Erguss meines Bruders, musste natürlich auch ich eine Antwort finden. Es dauerte allerdings bis zum Abend des 19. Oktobers:
Jaja, das du manchmal nicht denkst ist das Problem,
vielleicht mal aktivieren du solltest dein Betriebssystem.
Ich hoffe mal, auch für dich ist das hier alles nur im Scherz,
und meine Reime treffen nicht mitten in dein Herz.
Mit dir in Kontakt zu bleiben auch für mich ist eine schöne Sache,
weswegen ich mir auch den ganzen Aufwand hier mache.
Deine zweite Strophe brachte mich doch sehr zum Denken,
drauf gekommen bist du wohl nur mit der Hilfe von besonderen Getränken.
Und um das ganze hier irgendwann mal zu Ende zu bringen,
und unsere Worte nicht noch länger müssen in Reime zu zwingen,
schlage ich an dieser Stelle einfach mal vor,
das letzte Wort, das hat der Tutor.
Also wenn wir uns noch möchten was sagen,
dann werden wir uns ab sofort normal betragen!!!
Mit diesen Worten fand der "Wettstreit der Dichter" dannn auch sein Ende.
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alex_w am 20. Oktober 11
Das vergangene Wochenende startete am Freitag mit dem Geburtstag von Anne. Morgens gab es, wie es sich gehört, ein leckeres Frühstück. Dabei griffen wir wie üblich auf eine sehr ausgewogene Kost zurück, neben Obst also sehr viel süßes Gebäck und Plätzchen (Oreo-Kekse, die Werbung im deutschen Fernsehen ist zwar sch… (oder habt ihr eurem Hund schon mal erklärt, wie man Kekse ist???), aber sie schmecken einfach richtig, richtig gut).
Nachdem wir den Arbeitstag dann erfolgreich hinter uns gebracht hatten stand am Abend die Feier an. Hierfür steuerten wir zunächst ein Restaurant an, in dem man für 39 Yuen so viel essen und trinken (!!!) konnte wie man wollte. Dabei konnte man sich die Speisen vom Buffet holen, und dann selbst auf einer Art „Tischgrill“ zubereiten. Es war einfach nur lecker und auch die Getränke schmeckten uns ausgezeichnet. Die Idee, zu diesem Restaurant zu gehen stammte von Sonja und Anne, die hier bereits schon einmal mit Studenten waren. Die einheitliche Meinung nach dem Festmahl:
Das war nicht das letzte Ma(h)l in diesem Restaurant.
Morgens frühstücken...
und abends lecker essen
...und trinken ;-)
Im Anschluss ging es dann mit sehr vollen Mägen weiter. Seit dem wir mit Herrn Häderle Billard spielen waren, wussten wir ja auch, wo es eine Bar in Tai´an gibt, sodass unser Ziel feststand. Auch hier saßen wir noch ganz nett zusammen und tranken bei gar nicht mal so schlechter Livemusik noch ein, zwei Bier. Außer uns waren in der Bar übrigens handgezählte 6 Gäste, sodass der Aufwand einer Liveband doch recht beachtlich ist.
Wie gesagt, eine Bar hatten wir dann auch gefunden
und der Ausblick war auch ganz schön.
War doch ein ganz schöner Geburtstag, oder Anne?!
Am Samstag stand dann der Tagesausflug nach Jinan auf dem Plan. Begleitet wurden wir dabei von Carla, einer Studentin des ersten Semesters. Als erstes stand auch in Jinan ein bisschen Sightseeing auf dem Programm. Die „Baoutu – Quellen“, das Highlight Jinans. Eingebettet waren diese Quellen in einen schönen Park, in dem wir uns sehr gut vom Vortag erholen konnten und dabei ganz entspannt in der Gegend rumlaufen konnten. Das ist ja auch mal schön ;-)
Zunächst mal ein Gruppenbild, und falls ihr euch fragt, warum wir nur zu viert sind:
Hier ein Bild von unserer fleißigsten Fotografin, von Viktoria stammen viele Bilder von meinem Blog hier, daher fehlt sie mal ab und zu.
Also hier mal ein einzelnes Bild als Dankeschön für die vielen guten Bilder Viktoria!!!
Die "sprudelnen" Quellen, manchmal ist der Wasserdruck aber auch wohl ein bisschen stärker...
Jinan ist die Provinzhauptstadt, und daher auch schon ein bisschen westlicher angehaucht...

Zum Abschluss mal wieder was kulinarisches, das gab es mittags in einem Restaurant, die "Spezialität" des Hauses ;-)
Am Nachmittag stand dann Einkaufen bei einem Adidas-Shop oder ein Spaziergang durch die Stadt auf dem Programm. Die Rückfahrt zu organisieren gestaltete sich dann abwechslungsreich. Der Fahrkartenautomat für die Züge wollte unsere Kreditkarten nicht so wirklich akzeptieren und die Schalter waren einfach nur heillos überfüllt, sodass Sonja und ich auf den Busbahnhof ausgewichen sind. Hier war die Fahrt sogar günstiger, als wenn wir den Zug genommen hätten, dafür dauerte sie auch etwas länger (1,5 Stunden).
Im Bus trafen wir dann noch Sonja, eine Studentin von Sonja (kein Schreibfehler, die heißen wirklich beide gleich ;-)). Mit ihr sind wir dann zusammen in Tai´an noch kurz was essen gegangen, dann ging es zurück zur Uni. Müde und erschöpft ging es dann aber auch ins Bett.
Am Sonntag konnten wir dann auch mal einen Tag ausschlafen, die letzten Wochen war ja, egal ob in der Woche oder am Wochenende, doch immer ein bisschen Dampf drin.
Nach einem leckeren Frühstück ging es dann aber (und jetzt aufgepasst!!!) ins Büro um noch ein bisschen zu arbeiten. Ja, ihr lest richtig, Sonntag Vormittag, und Anne und ich waren im Büro um zu arbeiten. Ich habe es sogar geschafft, den wissenschaftlichen Beitrag fertig zu stellen. Diese Aufgabe ist also (zum Glück) bewältigt, sodass ich mich jetzt eigentlich mal meiner Bachelor-Thesis zuwenden könnte, aber vielleicht mache ich jetzt doch erst mal ein, zwei Wochen Pause ;-)
Sonntag Mittag waren wir dann mit drei Studenten zum Essen verabredet. Der Vorteil, wenn man mit Studenten essen geht ist, dass sie im Normalfall wissen, was richtig gut schmeckt. Außerdem weiß man (zumindest in den meisten Fällen ;-)) was man gerade isst und bestellt nicht auf gut Glück von der Karte.
Am Nachmittag haben wir dann noch auf dem Campus die Sonne und das schöne Wetter (über 20 Grad, keine Wolken in Sicht, um hier mal ein bisschen Neid bei euch im kalten Deutschland zu wecken ;-)) genossen und noch ein bisschen Vokabeln usw. gelernt.
Am Abend waren Anne und ich dann mit einem Studenten mal wieder auf dem Nachtmarkt, der letzte Besuch lag doch schon wieder ein bisschen zurück. Hier habe ich sogar einen Pullover für 35 Yuen gefunden, der passte und gut aussieht, also mal direkt zugeschlagen. Außerdem hat Vinsent (der Student) uns ein paar Infos über die Zubereitung mancher Speisen und die Herkunft des Fettes gegeben. Aus Rücksicht auf die europäischen Gemüter werde ich einfach mal verschweigen, dass der Verdacht besteht, dass das Fett aus der Kanalisation stammt, ups, jetzt habe ich es doch gesagt ;-)
Wir gehen da heute Abend übrigens wieder zum Essen hin, nach 8 Wochen China ist man in dieser Beziehung abgeklärt...
Zur Abwechslung an dieser Stelle auch mal wieder was aus den Tutorien. Da am Donnerstag die erste Klausur für unsere Studenten des dritten Semesters in diesem Semester ansteht, steigt so langsam die Nervosität und die Tutorien sind von einer noch konzentrierteren Atmosphäre beherrscht, als es sie eh schon immer gibt. Dieses wird noch dadurch unterstützt, dass die Klausur zur VWL recht umfangreich ist, und somit noch eine Menge Stoff zu lernen ist.
Am Dienstag Abend waren wir dann auf Einladung von Herrn Pöllmann essen, da er am Wochenende schon wieder abreisen wird. Zum Abschluss seines Aufenthaltes hat er also alle Tutoren und Dozenten eingeladen. Als weitere Gäste waren außerdem Anna (eine ehemalige Tutorin aus dem WS2009) und ihr Freund Julian da, die im Moment ein halbes Jahr durch Asien touren und auch mal in Tai´an vorbei schauen wollten. Nach dem Essen entstand dann bei einigen die spontane Idee zum KTV zu gehen. Und so machten Hr. Qiu, Anna, Julian, Anne, Sonja und ich uns auf den Weg, noch ein „bisschen“ zu singen.
Aus dem „Bisschen“ wurde dann auch ein bisschen mehr, sodass wir jetzt also auch wissen, wo es andere alkoholische Dinge als Bier zu trinken gibt. Außerdem wissen wir, dass Herr Qiu richtig gut singen kann und dass man auch in der Woche „etwas“ länger im KTV unterwegs sein kann ;-)
Heute morgen beim Frühstück hatte allerdings niemand irgendwelche Schmerzen zu beklagen, so schlimm war es dann doch nicht.
Hier die Bilder
Anna und Julian, zwei richtig nette Leute, vielleicht treffen wir sie ja im Dezember noch mal wieder
Hr. Qiu war auch dabei und hat seine Gesangskünste unter Beweis gestellt
Alanis Morisette, ja ne is klar...
Am Mittwochabend waren wir dann (wie schon angekündigt) wieder auf dem Nachtmarkt. Anna und Julian wollten auch gerne mit, noch sind sie ja hier in Tai´an und da die beiden echt nett sind, haben wir die Gelegenheit dann auch ergriffen. Im Anschluss waren wir noch in einem sehr schönen Café/Bar, die wir bislang noch nicht kannten. Also auch hier in Tai´an gibt es Möglichkeiten, man muss halt nur wissen, wo.
Dieses Wochenende geht es dann für Anne und mich nach Shanghai, danach werden wir dann mal weiter hier die Gegend erkunden, mal sehen, welche Entdeckungen wir noch so machen…
Daher jetzt erst mal, bis bald
Nachdem wir den Arbeitstag dann erfolgreich hinter uns gebracht hatten stand am Abend die Feier an. Hierfür steuerten wir zunächst ein Restaurant an, in dem man für 39 Yuen so viel essen und trinken (!!!) konnte wie man wollte. Dabei konnte man sich die Speisen vom Buffet holen, und dann selbst auf einer Art „Tischgrill“ zubereiten. Es war einfach nur lecker und auch die Getränke schmeckten uns ausgezeichnet. Die Idee, zu diesem Restaurant zu gehen stammte von Sonja und Anne, die hier bereits schon einmal mit Studenten waren. Die einheitliche Meinung nach dem Festmahl:
Das war nicht das letzte Ma(h)l in diesem Restaurant.
Morgens frühstücken...
und abends lecker essen
...und trinken ;-)
Im Anschluss ging es dann mit sehr vollen Mägen weiter. Seit dem wir mit Herrn Häderle Billard spielen waren, wussten wir ja auch, wo es eine Bar in Tai´an gibt, sodass unser Ziel feststand. Auch hier saßen wir noch ganz nett zusammen und tranken bei gar nicht mal so schlechter Livemusik noch ein, zwei Bier. Außer uns waren in der Bar übrigens handgezählte 6 Gäste, sodass der Aufwand einer Liveband doch recht beachtlich ist.
Wie gesagt, eine Bar hatten wir dann auch gefunden
und der Ausblick war auch ganz schön.
War doch ein ganz schöner Geburtstag, oder Anne?!
Am Samstag stand dann der Tagesausflug nach Jinan auf dem Plan. Begleitet wurden wir dabei von Carla, einer Studentin des ersten Semesters. Als erstes stand auch in Jinan ein bisschen Sightseeing auf dem Programm. Die „Baoutu – Quellen“, das Highlight Jinans. Eingebettet waren diese Quellen in einen schönen Park, in dem wir uns sehr gut vom Vortag erholen konnten und dabei ganz entspannt in der Gegend rumlaufen konnten. Das ist ja auch mal schön ;-)
Zunächst mal ein Gruppenbild, und falls ihr euch fragt, warum wir nur zu viert sind:
Hier ein Bild von unserer fleißigsten Fotografin, von Viktoria stammen viele Bilder von meinem Blog hier, daher fehlt sie mal ab und zu.
Also hier mal ein einzelnes Bild als Dankeschön für die vielen guten Bilder Viktoria!!!
Die "sprudelnen" Quellen, manchmal ist der Wasserdruck aber auch wohl ein bisschen stärker...
Jinan ist die Provinzhauptstadt, und daher auch schon ein bisschen westlicher angehaucht...

Zum Abschluss mal wieder was kulinarisches, das gab es mittags in einem Restaurant, die "Spezialität" des Hauses ;-)
Am Nachmittag stand dann Einkaufen bei einem Adidas-Shop oder ein Spaziergang durch die Stadt auf dem Programm. Die Rückfahrt zu organisieren gestaltete sich dann abwechslungsreich. Der Fahrkartenautomat für die Züge wollte unsere Kreditkarten nicht so wirklich akzeptieren und die Schalter waren einfach nur heillos überfüllt, sodass Sonja und ich auf den Busbahnhof ausgewichen sind. Hier war die Fahrt sogar günstiger, als wenn wir den Zug genommen hätten, dafür dauerte sie auch etwas länger (1,5 Stunden).
Im Bus trafen wir dann noch Sonja, eine Studentin von Sonja (kein Schreibfehler, die heißen wirklich beide gleich ;-)). Mit ihr sind wir dann zusammen in Tai´an noch kurz was essen gegangen, dann ging es zurück zur Uni. Müde und erschöpft ging es dann aber auch ins Bett.
Am Sonntag konnten wir dann auch mal einen Tag ausschlafen, die letzten Wochen war ja, egal ob in der Woche oder am Wochenende, doch immer ein bisschen Dampf drin.
Nach einem leckeren Frühstück ging es dann aber (und jetzt aufgepasst!!!) ins Büro um noch ein bisschen zu arbeiten. Ja, ihr lest richtig, Sonntag Vormittag, und Anne und ich waren im Büro um zu arbeiten. Ich habe es sogar geschafft, den wissenschaftlichen Beitrag fertig zu stellen. Diese Aufgabe ist also (zum Glück) bewältigt, sodass ich mich jetzt eigentlich mal meiner Bachelor-Thesis zuwenden könnte, aber vielleicht mache ich jetzt doch erst mal ein, zwei Wochen Pause ;-)
Sonntag Mittag waren wir dann mit drei Studenten zum Essen verabredet. Der Vorteil, wenn man mit Studenten essen geht ist, dass sie im Normalfall wissen, was richtig gut schmeckt. Außerdem weiß man (zumindest in den meisten Fällen ;-)) was man gerade isst und bestellt nicht auf gut Glück von der Karte.
Am Nachmittag haben wir dann noch auf dem Campus die Sonne und das schöne Wetter (über 20 Grad, keine Wolken in Sicht, um hier mal ein bisschen Neid bei euch im kalten Deutschland zu wecken ;-)) genossen und noch ein bisschen Vokabeln usw. gelernt.
Am Abend waren Anne und ich dann mit einem Studenten mal wieder auf dem Nachtmarkt, der letzte Besuch lag doch schon wieder ein bisschen zurück. Hier habe ich sogar einen Pullover für 35 Yuen gefunden, der passte und gut aussieht, also mal direkt zugeschlagen. Außerdem hat Vinsent (der Student) uns ein paar Infos über die Zubereitung mancher Speisen und die Herkunft des Fettes gegeben. Aus Rücksicht auf die europäischen Gemüter werde ich einfach mal verschweigen, dass der Verdacht besteht, dass das Fett aus der Kanalisation stammt, ups, jetzt habe ich es doch gesagt ;-)
Wir gehen da heute Abend übrigens wieder zum Essen hin, nach 8 Wochen China ist man in dieser Beziehung abgeklärt...
Zur Abwechslung an dieser Stelle auch mal wieder was aus den Tutorien. Da am Donnerstag die erste Klausur für unsere Studenten des dritten Semesters in diesem Semester ansteht, steigt so langsam die Nervosität und die Tutorien sind von einer noch konzentrierteren Atmosphäre beherrscht, als es sie eh schon immer gibt. Dieses wird noch dadurch unterstützt, dass die Klausur zur VWL recht umfangreich ist, und somit noch eine Menge Stoff zu lernen ist.
Am Dienstag Abend waren wir dann auf Einladung von Herrn Pöllmann essen, da er am Wochenende schon wieder abreisen wird. Zum Abschluss seines Aufenthaltes hat er also alle Tutoren und Dozenten eingeladen. Als weitere Gäste waren außerdem Anna (eine ehemalige Tutorin aus dem WS2009) und ihr Freund Julian da, die im Moment ein halbes Jahr durch Asien touren und auch mal in Tai´an vorbei schauen wollten. Nach dem Essen entstand dann bei einigen die spontane Idee zum KTV zu gehen. Und so machten Hr. Qiu, Anna, Julian, Anne, Sonja und ich uns auf den Weg, noch ein „bisschen“ zu singen.
Aus dem „Bisschen“ wurde dann auch ein bisschen mehr, sodass wir jetzt also auch wissen, wo es andere alkoholische Dinge als Bier zu trinken gibt. Außerdem wissen wir, dass Herr Qiu richtig gut singen kann und dass man auch in der Woche „etwas“ länger im KTV unterwegs sein kann ;-)
Heute morgen beim Frühstück hatte allerdings niemand irgendwelche Schmerzen zu beklagen, so schlimm war es dann doch nicht.
Hier die Bilder
Anna und Julian, zwei richtig nette Leute, vielleicht treffen wir sie ja im Dezember noch mal wieder
Hr. Qiu war auch dabei und hat seine Gesangskünste unter Beweis gestellt
Alanis Morisette, ja ne is klar...
Am Mittwochabend waren wir dann (wie schon angekündigt) wieder auf dem Nachtmarkt. Anna und Julian wollten auch gerne mit, noch sind sie ja hier in Tai´an und da die beiden echt nett sind, haben wir die Gelegenheit dann auch ergriffen. Im Anschluss waren wir noch in einem sehr schönen Café/Bar, die wir bislang noch nicht kannten. Also auch hier in Tai´an gibt es Möglichkeiten, man muss halt nur wissen, wo.
Dieses Wochenende geht es dann für Anne und mich nach Shanghai, danach werden wir dann mal weiter hier die Gegend erkunden, mal sehen, welche Entdeckungen wir noch so machen…
Daher jetzt erst mal, bis bald
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