Einkaufen in China ist ein Erlebnis, zumindest für uns, für die Chinesen dürfte es ja eigentlich Alltag sein ;-)
Inzwischen waren wir sogar schon zweimal einkaufen, am Samstag gemeinsam mit unserer „guten Seele“ Hr. Qiu, ohne den wir alle hier doch ziemlich aufgeschmissen wären und am Sonntag dann sogar alleine, wir waren so stolz auf uns…
„Reine“ Lebensmittelmärkte wie in Deutschland gibt es hier eigentlich nicht, eingekauft wird im Supermarkt, in dem es alle Produkte gibt. Angefangen von der Haushaltausstellung, über Elektrogeräte, Hi-Fi-Ausstattung bis hin zur gesamten Lebensmittelpalette. Dementsprechend groß sind die Gebäude, in denen sie untergebracht sind. Nun aber zum Einkaufen selbst.
Von den Verpackungen kann man schon recht gut auf die Inhalte schließen, nur ganz selten greift man mal daneben und ist dann beim Essen überrascht, was man denn so erwischt hat. Schmeckte bislang aber eigentlich alles, auch wenn es nicht das war, was es eigentlich hätte sein sollen. Beim Bezahlen an der Kasse haben wir uns durch Zeichensprache (die wir hier dem Anschein der ersten Tage nach perfektionieren werden) verständlich gemacht. Die Chinesen in der Stadt sprechen nämlich kein Wort Englisch. Dafür sind sie alle richtig freundlich und haben unglaublichen Spaß, wenn sie uns bedienen dürfen und die komischen großen Leute mal aus der Nähe sehen (Wir hoffen zumindest, dass sie mit uns, und nicht über uns lachen ;-)).
Nachfolgend mal einige Impressionen aus dem Supermarkt, inkl. einiger regionaler Spezialitäten…

Parkplatz auf Chinesisch


Viel frischer können Lebensmittel nicht sein


Lecker und gesund, aber ich habe keine Ahnung, wie es heisst


Reis, Grundnahrungsmittel Nr. 1, das Bild macht das wohl deutlich


Am Sonntagabend waren wir dann (dreimal dürft ihr raten) gemeinsam Essen. Fr. Henning, die Dozentin für die Rechtsfächer ist angereist und so waren wir gemeinsam Peking-Ente essen.
Hier hatten wir dann gleich unser nächstes Erfolgserlebnis für den Tag, da wir Tutoren es geschafft hatten, alleine Getränke zu bestellen (Hr. Qiu und Hr. Haederle holten in der Zeit Fr. Henning vom Flughafen ab).
Das Bier war sogar kalt, das ist erwähnenswert, weil die Chinesen nahezu alle Getränke, also auch Bier, warm trinken und man kalte Getränke extra bestellen muss. Aber auch das bekamen wir, durch einzelne Wortteile, unsere China-Riegel, und natürlich Zeichensprache hin. Mit diesem Erfolgserlebnis schmeckte das Essen dann noch mal besser, obwohl es auch so schon richtig lecker war!!!

Heute steht dann der erste Arbeitstag auf dem Programm, mehr dazu dann in einem der nächsten Einträge, noch war ja kein Tutorium, wird sicherlich eine richtig interessante Erfahrung.