Kommen wir nach dem kurzen Ausflug in die Welt des Sport nun also zum zweiten Teil unserer Reise.Wie oben schon mal kurz angerissen ging es also am Dienstagabend mit dem Nachtzug in Richtung Xiamen. Nach der 14-stündigen Fahrt, auf der ich tatsächlich 9 Stunden am Stück geschlafen habe und während der wir einen schönen Ausblick auf die Landschaft hatten, sind wir gegen halb zehn am Bahnhof angekommen.


Findet ihr die Bananen (in der linken Bildhäfte)? Dank der fachkundigen Infos von Sonja haben wir alle auch noch ein bisschen was über die Pflanzen gelernt ;-)


mehr Pflanzen





Vom Bahnhof ging es mit dem Taxi ins Hostel, dem Locanda-Hostel, und das kann ich jedem, der mal in Xiamen sein sollte, nur empfehlen. Schade war nur, dass wir uns aufteilen mussten, da in dem Hostel bei der Buchung nur drei Plätze frei waren. Somit waren Anne, Sonja und ich im Locanda, während Artur und Viktoria in einem anderen Hostel mehr in der Nähe des Stadtzentrums untergekommen waren. Hier aber die Bilder von unserer Unterkunft, um mal ein bisschen Werbung zu machen, dass es auch viele richtig schöne Hostels mit schöner Atmosphäre für kleines Geld gibt, auch wenn man schon mal die ein oder andere Überraschung (siehe Guangzhou) erleben kann:


Der Ausblick auf die Straße, um es mit Viktorias Worten zu sagen: "Das ist ja wie in Spanien"


Die Terasse des Hostels bei Tag...


...und bei Nacht

Mit der Fähre ging es dann rüber zur Insel Gulangyu, die direkt vor der Stadt Xiamen liegt (nur ein paar Minuten übers Wasser). Diese paar Minuten waren aber (wieder mal) ziemlich beengt, das Schiff auf der Schifffahrt (da war es wieder, das Wort mit drei „f“ ;-)) war auch brechendvoll, aber die kurze Zeit ließ es sich dann ganz gut aushalten.
Und dann waren wir da. Die Beschreibung der Insel nehme ich jetzt einfach mal mit einem Zitat meiner lieben Mittutorin Sonja vor, sie hat es mir abends extra noch mal diktiert, merken konnte ich mir das tagsüber nämlich nicht…
Also da waren wir dann auf der:
„Bäng-Bum-Bling-Glammy-Dammy-Shing-Hing-Bling-Insel“
Ich habe keine Ahnung, wie sie auf dieses grandiose Wortmonstrum gekommen ist, aber das war doch absolut einen Eintrag im Blog wert, also Sonja: Ehre, wem Ehre gebührt ;-)

Auch auf der Insel war es einfach voll, egal ob in der Innenstadt, oder aber am Strand. An richtige Erholung war somit eigentlich nicht zu denken. So haben wir uns damit beschäftigt, den ganzen Tag viel zu essen und uns durch alle möglichen Gerichte zu probieren. Auch eine schöne Beschäftigung, bei dem Wetter stand auch nur gesunde Dinge auf dem Speiseplan, also Eis, dann noch mal Eis, und nachmittags dann zur Abwechslung auch noch mal ein anderes Eis…
Menschen in China, der inzwischen gewohnte Anblick ;-)


egal, ob in der Fußgängergasse

...oder mit uns mitten drin


...oder aber am Strand

Beim weiteren Rundgang um die Insel haben wir dann einen schönen Weg entdeckt, der nicht ganz so überlaufen war und ganz schöne Ausblicke hatte. Auch eher leere Strände waren zu finden, sodass noch richtig Urlaubsfeeling aufkam. Die Erholung war hier in jedem Fall deutlich höher, als in den Fußgängergassen.


leere Plätze und Strände, so was gibt es also auch in China

Für den Abend stand dann für uns drei ein Ausflug in die Richtung der Universität von Xiamen an. :t. Aussage von verschiedenen Leuten die schönste Uni Chinas. Zwar war es nur in der Nacht, aber die Schönheit ließ sich tatsächlich erahnen. Dort trafen wir dann auch zwei deutsche Studentinnen, die uns einen Tipp für die Abendgestaltung geben konnten, das Café „Brown Sugar“. Ein Café/Bar mit einer tollen Atmosphäre, deutschen Zeitschriften (u.a. dem Spiegel, wir hätten uns also bilden können, haben wir dann aber doch gelassen ;-)) und etwas leckeres zu trinken gab es auch…Die Studentinnen sind dann irgendwann auch noch nachgekommen und wir haben noch zusammen ein bisschen was getrunken
Wie schon gewohnt mal ein Bilder:



Nein, das Grinsen kommt nich vom Alkohol, wir hatten einfach so Spaß...


Ladungssicherung, ach quatsch, das geht auch so...

Kommen wir zum letzten Tag des Urlaubs und als ich mir den Blog hier so durchgelesen habe ist mir selbst doch aufgefallen, dass ich immer nur schreibe, wie viel wir gegessen haben. Und leider muss (darf ;-)) ich das auch für diesen Donnerstag machen, denn das war schon ein ganzer Tag, der vom Essen geprägt war.
Es ging morgens mit dem Frühstück los, das gab es nämlich (recht ausführlich, von neun bis elf) bei Starbucks auf einer wunderschönen Dachterasse eines vierstöckigen Hauses. Der Starbucks erstreckte sich ebenfalls über die gesamten vier Etagen, also eine irrsinnige Größe. Aber der Ausblick oben war einfach super, darum hingen wir dann auch da bis um viertel nach elf, war ja schließlich Urlaub ;-)





Wo wir bei Starbucks waren kommen wir mal zu anderen westlichen Dingen. Wie ihr an den Marken sehen könnt gibt es auch hier Leute mit richtig Geld, wir sind dann aber wieder zurück gekehrt zu den "wirklich echten" Marken in den Seitengassen ;-)



Wir sind also durch die Einkaufsstraße (und an vielen Essensständen vorbei…) in Richtung von zwei verschiedenen Parks gelaufen und haben auch noch das Märtyrer-Denkmal besichtigt.
Auch in den Parks war es relativ ruhig, sodass der Urlaub auch zur Erholung genutzt werden konnte.


Das Märtyrerdenkmal Teil 1, schöner Spielplatz für Kinder auf so einem Gewehr


Denkmal die zweite


Früchte die erste


Früchte die zweite (ja, das ist wirklich eine Frucht bevor man sie gegessen hat, und nicht danach ;-))

In einem der Parks konnten wir auch noch mit der Seilbahn fahren, und hatten so sogar ohne Anstrengung einen schönen Ausblick, langsam werden wir hier noch richtig faul…
Apropos faul, eigentlich könnte ich jetzt auch langsam zum Ende des Eintrages kommen, ist ja schließlich schon Montag und dann ist mein Urlaubsbericht auch (endlich) abgeschlossen, hier also noch die letzten Fotos und dann kommt der nächste Eintrag zu einem Thema aus dem Alltag hier ;-)