alex_w am 27. Oktober 11
Nachdem der letzte Eintrag jetzt schon eine Woche her ist wird es mal wieder Zeit für Neuigkeiten aus Fernost. Am Wochenende waren Anne und ich in Shanghai. Da wir nach dem Ende unseres Einsatzes auf unserer Rundreise dort nicht mehr vorbei kommen, haben wir das also jetzt an einem Wochenende „erledigt“.
Nach der erholsamen (und das meine ich jetzt mal nicht ironisch ;-)), 12-stündigen Fahrt mit dem Schlafwagen kamen wir morgens gegen sieben Uhr in Shanghai an. Unser erster Weg führte uns mit der U-Bahn zum Platz des Volkes, da dort auch unser Hostel lag. Nachdem wir nur einmal (;-)) falsch abgebogen waren, haben wir dann auch gefunden was wir suchten. Leider konnten wir noch nicht einchecken, da unser Zimmer noch nicht fertig war. Wir ließen unser Gepäck als im „Luggage Room“ und starteten unsere Entdeckungstour.
Da das Hostel sehr zentral lag konnten wir alles zu Fuß erreichen und so gingen wir zur Altstadt. Hier gab es tolle Gebäude (ob die allerdings wirklich antik sind, weiß man in China nie so genau, meistens handelt es sich um „viel schönere“ Nachbauten). Leider war die Altstadt total von Touristen überfüllt, und als normale Touristen fühlen wir uns ja schon lange nicht mehr. Hier also die Bilder:
Berufskrankheit, da musste ich einfach ein Foto machen
Ein "intelligentes" Telefon, nicht nur ein einfaches...

Auch Wäscheleinen können ein gutes Fotomotiv sein
Wie ihr erkennen könnt, gibt es hier genauso viele „Nicht-Chinesen“ wie Chinesen, das war das erste Mal, dass wir das in einer Stadt so erlebt haben. Auf einmal wollte niemand mehr Fotos von uns machen, wir waren schon ganz enttäuscht, inzwischen oder spätestens zurück in Deutschland werden wir dann nämlich an ADHS erkrankt sein…
Im Anschluss an die Altstadt ging es zum BUND, der Sehenswürdigkeit in Shanghai. Beim Bund handelt es sich um eine Promenade am Fluss des Hudong-Rivers, von der man einen super Blick auf die Skyline der Halbinsel Pudong, dem Sitz vieler Banken usw. hat.
Aber auch hier können Bilder mehr sagen als Worte:

Hohe Häuser bedeuten auch interessante Jobs als Fensterputzer, die Jungs müssen echt schwindelfrei sein
Berufskrankheit die zweite
Zum Abschluss noch mal die Skyline aus einer anderen Perspektive
Und ein besonders gelungenes Bild mit Tiefe, das von Anne stammt
Anschließend sind wir dann mit der Fähre (2 Yuen, billiger als die Metro…) rüber zur Halbinsel gefahren, um uns die Wolkenkratzer auch mal aus der Nähe anzuschauen. Besonders das World Financial Center und der Fernsehturm sind toll, die Architektur ist hier schon interessant. Ansonsten hatte man in diesem Viertel Shanghais das Gefühl, durch eine moderne, westliche Großstadt zu laufen. Mit dem Unterschied, das hier einfach alles wie geleckt war. Extrem sauber und ordentlich, das fiel dann doch direkt ins Auge.
Für den Rückweg von der Insel herunter entschieden wir uns dann spontan für den „BUND-Sightseeing-Tunnel“ entschieden, ein unterirdischer Tunnel (wie auch sonst, aber gut ;-)) unter dem Fluss her. Wir dachten ja, dass man von unten erleuchtet die „Unterwasserwelt“ sehen kann, aber da hatten wir uns leicht getäuscht. Es gab eine Laser- und Lichtshow, die zwar ganz hübsch, aber nun auch nicht atemberaubend war. Für 50 Yuen hätte man auch mehr erwarten können, aber gut, ganz lustig war es ja trotzdem. Auch hier mal ein paar Impressionen:
Bessere Bilder gibt es leider nicht, aber wie gesagt, so besonders war es sowieso nicht.
Auf der anderen Seite angekommen ging es dann weiter am Fluss entlang, wir landeten auch bei einer „Brautbrücke“. Eine für uns ganz normal aussehende Brück, über die auch Autos fuhren. Irgend etwas besonderes musste sie aber haben, denn sowohl auf dem Fußgängerweg als auch auf der Straße (bei laufendem Verkehr!!!) ließen sich die Brautpaare fotografieren. Wahrscheinlich bringt es Glück oder so etwas ähnliches.
Der Name der Brücke, vielleicht findet ihr ja den Grund, warum die so beliebt ist...
Im Anschluss haben wir uns dann Karten für den Sightseeing-Bus gekauft. Und das ist in Shanghai eine richtig gute Sache. Für 30 Yuen bekommt man ein Ticket, das 24 Stunden gültig ist. Man kann an allen Stationen in der Stadt bei den wichtigsten Dingen ein- und aussteigen. Somit erfüllt der Bus auch die Funktion eine Transportmittels innerhalb der Stadt, anders als bei der Metro sieht man aber noch mal ein bisschen was und kann sich die Informationen der Reiseleitung anhören.
In der Haupteinkaufsstraße sind wir dann wieder ausgestiegen um uns etwas zu Essen zu besorgen. Ein Tipp an dieser Stelle für alle, die auch noch mal nach China reisen möchten. Geht einfach mal ein paar Straßen weiter und weg von der Haupteinkaufsstraße, wir haben in einem leckeren kleinen Restaurant zu normalen Preisen (also 6 Yuen) eine leckere Portion bekommen. Einmal Reis mit Gemüse und Fleisch und einmal Nudeln. Nur zu beachten, man sollte sich rudimentär verständigen können, da es keine Bilder auf den Karten gibt, aber das bekommen Anne und ich ja inzwischen hin ;-)
Wir vermuten übrigens auch, dass diese Essenstände in der Haupteinkaufsstraße der Grund für die vielen schlimmen Geschichten über das Essen in China sind. Hier werden nämlich sämtliche Pauschaltouristen durchgeschleust und dementsprechend dürfte wohl auch die Qualität des Essens sein…
Nach einem weiteren Spaziergang durch die Gassen sind wir dann wieder im Hostel angekommen um einzuchecken und man muss sagen, den Titel „Sauberstes Hostel 2010“ hatte man sich wirklich verdient. Alle Zimmer und die sanitären Anlagen waren wie geleckt, auch die Bar mit Billardtisch usw. konnte sich echt sehen lassen. Außerdem war die Lage phänomenal gut, man konnte alles in der Innenstadt zu Fuß erreichen. Und das alles für 45 Yuen die Nacht, einfach klasse. Der Name des Hostels war "International Youth Hostel People´s Square", für jeden der dort auch mal absteigen möchte.

Die Bar des Hostels
Nachdem wir uns dann geduscht hatten ging es dann zurück zum BUND, inzwischen war es ja dunkel und da sollte die Skyline noch schöner sein als bei Tag. Und was soll ich sagen, es stimmte, aber seht selbst:

Anschließend ging es dann zurück ins Hostel, von 8 – 11 Uhr war Happy Hour, also zwei Cocktails zum Preis von einen. Das haben wir dann auch ausgenutzt und mal so 1,2,3… Cocktails getrunken. Auch in der Bar haben wir dann Leute aus Schweden, Weißrussland und natürlich China getroffen, also ein paar neue internationale Kontakte knüpfen. Außerdem haben wir zu späterer Stunde auch noch ein bisschen Tanzen in der Bar geübt. Am Montag war ja die erste Übungseinheit für unseren heutigen Tanzabend mit den Studenten und daher haben wir am Wochenende also schon mal vorab geprobt. Wie grazil wir jetzt auf der Tanzfläche aussahen (vergesst nicht, wir hatten schon 1,2,3… Cocktails auf) kann ich nicht beurteilen, zumindest hatten die anderen Hostelgäste aber Spaß ;-)
Nach einer relativ kurzen Nacht waren wir dann wieder recht früh gegen neun Uhr auf den Beinen und es ging weiter mit dem Kulturprogramm. Spontan mussten wir auswählen, in welches der drei Museen in unserer Nähe es gehen sollte: „Shanghai Museum“, „Shanghai Stadtplanungsmuseum“ und „Shanghai Kunstmuseum“ standen zur Auswahl. Nach reiflicher und intensiver Überlegung (die Schlange vorm „Shanghai Museum“ war uns zu lang, das Kunstmuseum hatten wir nicht auf Anhieb gefunden ;-)) ging es dann zum Stadtplanungsmuseum. Das war auch eine richtig gute Entscheidung, die Geschichte der Stadt wurde anschaulich und mit vielen Modellen gezeigt, also einfache Kost für uns ,-)
Auch hier die Bilder:

Das Foyer des Museums mit den wichtigsten Highlights in Gold
Ein riesiges Modell von Shanghai, im Hintergrund die Menschen, damit man den Maßstab erahnen kann
Das beste Foto, die Nordwestbahn in Shanghai. Unsere Vermutung war, dass die Farben der Bahn am besten die Farben der Shanghaier Metro dargestellt haben, also einfach mal kurzerhand die Nordwestbahn nach Shanghai geholt ;-)
Nachdem wir dann wieder unseren Sightseeing-Bus als Transportmittel „missbraucht“ hatten ging es noch ein wenig durch die Altstadt und eine Einkaufsstraße (inkl. einem internationalen Buchladen, in dem ich mir ein neues, englisches Buch kaufen konnte) um anschließend mit der Metro zum Bahnhof zu fahren. Dann ging es mit dem Schnellzug nach Hause und gegen halb zwölf fielen wir dann ziemlich müde ins Bett (irgendwie beende ich jede Wochenendreise mit diesem Satz, aber gut, der passt halt auch ;-))
Da ich jetzt ja schon seit einer Woche nichts mehr geschrieben hatte hier noch zwei „aktuelle Meldungen“ aus dieser Woche.
Am Montagabend stand das erste (und einzige…) Training für unseren Tanzabend am heutigen Donnerstag an. Es war richtig lustig, auf dem Programm standen der Langsame und der Wiener Walzer sowie der ChaChaCha. Die Grundschritte haben wir jetzt wieder drauf, heute Abend zeigen wir diese dann gemeinsam mit Hr. Haederle (der richtig gut Tanzen kann) ca. 100 Studenten. Ich bin schon gespannt und werde berichten. Diesmal auch etwas zeitnaher, da wir am Wochenende „zu Hause“ bleiben und somit mal etwas mehr Zeit da ist.
Gestern Abend, also am Mittwoch, war ich dann beim Frisör. Ja, das funktioniert auch ganz ohne Sprache und ist sogar ganz gut gelungen. Da ich ja, wie ihr alle wisst, sehr hohe Ansprüche an meine Frisur habe will dieses Lob von mir natürlich schon was heißen ;-)
Nein, mal im Ernst, ist also tatsächlich ganz gut geworden, es wurde aber auch mal Zeit. In Deutschland hatte mir ein Azubi-Kollege mal gesagt: „Sag mal Alex, hat deine Frisöse die Finger gebrochen, oder lässt du dir Rastalocken wachsen?“ Na ja, und damals waren die Haare nicht so lang, wie sie jetzt waren, daher war es wie gesagt mal an der Zeit…
Mit diesen Infos höre ich dann jetzt auch wieder auf, die nächsten Infos gibt es dann zum Tanzabend und unserem Besuch im Kinderheim, der für Freitag auf dem Programm steht.
Nach der erholsamen (und das meine ich jetzt mal nicht ironisch ;-)), 12-stündigen Fahrt mit dem Schlafwagen kamen wir morgens gegen sieben Uhr in Shanghai an. Unser erster Weg führte uns mit der U-Bahn zum Platz des Volkes, da dort auch unser Hostel lag. Nachdem wir nur einmal (;-)) falsch abgebogen waren, haben wir dann auch gefunden was wir suchten. Leider konnten wir noch nicht einchecken, da unser Zimmer noch nicht fertig war. Wir ließen unser Gepäck als im „Luggage Room“ und starteten unsere Entdeckungstour.
Da das Hostel sehr zentral lag konnten wir alles zu Fuß erreichen und so gingen wir zur Altstadt. Hier gab es tolle Gebäude (ob die allerdings wirklich antik sind, weiß man in China nie so genau, meistens handelt es sich um „viel schönere“ Nachbauten). Leider war die Altstadt total von Touristen überfüllt, und als normale Touristen fühlen wir uns ja schon lange nicht mehr. Hier also die Bilder:
Berufskrankheit, da musste ich einfach ein Foto machen
Ein "intelligentes" Telefon, nicht nur ein einfaches...

Auch Wäscheleinen können ein gutes Fotomotiv sein
Wie ihr erkennen könnt, gibt es hier genauso viele „Nicht-Chinesen“ wie Chinesen, das war das erste Mal, dass wir das in einer Stadt so erlebt haben. Auf einmal wollte niemand mehr Fotos von uns machen, wir waren schon ganz enttäuscht, inzwischen oder spätestens zurück in Deutschland werden wir dann nämlich an ADHS erkrankt sein…
Im Anschluss an die Altstadt ging es zum BUND, der Sehenswürdigkeit in Shanghai. Beim Bund handelt es sich um eine Promenade am Fluss des Hudong-Rivers, von der man einen super Blick auf die Skyline der Halbinsel Pudong, dem Sitz vieler Banken usw. hat.
Aber auch hier können Bilder mehr sagen als Worte:

Hohe Häuser bedeuten auch interessante Jobs als Fensterputzer, die Jungs müssen echt schwindelfrei sein
Berufskrankheit die zweite
Zum Abschluss noch mal die Skyline aus einer anderen Perspektive
Und ein besonders gelungenes Bild mit Tiefe, das von Anne stammt
Anschließend sind wir dann mit der Fähre (2 Yuen, billiger als die Metro…) rüber zur Halbinsel gefahren, um uns die Wolkenkratzer auch mal aus der Nähe anzuschauen. Besonders das World Financial Center und der Fernsehturm sind toll, die Architektur ist hier schon interessant. Ansonsten hatte man in diesem Viertel Shanghais das Gefühl, durch eine moderne, westliche Großstadt zu laufen. Mit dem Unterschied, das hier einfach alles wie geleckt war. Extrem sauber und ordentlich, das fiel dann doch direkt ins Auge.
Für den Rückweg von der Insel herunter entschieden wir uns dann spontan für den „BUND-Sightseeing-Tunnel“ entschieden, ein unterirdischer Tunnel (wie auch sonst, aber gut ;-)) unter dem Fluss her. Wir dachten ja, dass man von unten erleuchtet die „Unterwasserwelt“ sehen kann, aber da hatten wir uns leicht getäuscht. Es gab eine Laser- und Lichtshow, die zwar ganz hübsch, aber nun auch nicht atemberaubend war. Für 50 Yuen hätte man auch mehr erwarten können, aber gut, ganz lustig war es ja trotzdem. Auch hier mal ein paar Impressionen:
Bessere Bilder gibt es leider nicht, aber wie gesagt, so besonders war es sowieso nicht.
Auf der anderen Seite angekommen ging es dann weiter am Fluss entlang, wir landeten auch bei einer „Brautbrücke“. Eine für uns ganz normal aussehende Brück, über die auch Autos fuhren. Irgend etwas besonderes musste sie aber haben, denn sowohl auf dem Fußgängerweg als auch auf der Straße (bei laufendem Verkehr!!!) ließen sich die Brautpaare fotografieren. Wahrscheinlich bringt es Glück oder so etwas ähnliches.
Der Name der Brücke, vielleicht findet ihr ja den Grund, warum die so beliebt ist...
Im Anschluss haben wir uns dann Karten für den Sightseeing-Bus gekauft. Und das ist in Shanghai eine richtig gute Sache. Für 30 Yuen bekommt man ein Ticket, das 24 Stunden gültig ist. Man kann an allen Stationen in der Stadt bei den wichtigsten Dingen ein- und aussteigen. Somit erfüllt der Bus auch die Funktion eine Transportmittels innerhalb der Stadt, anders als bei der Metro sieht man aber noch mal ein bisschen was und kann sich die Informationen der Reiseleitung anhören.
In der Haupteinkaufsstraße sind wir dann wieder ausgestiegen um uns etwas zu Essen zu besorgen. Ein Tipp an dieser Stelle für alle, die auch noch mal nach China reisen möchten. Geht einfach mal ein paar Straßen weiter und weg von der Haupteinkaufsstraße, wir haben in einem leckeren kleinen Restaurant zu normalen Preisen (also 6 Yuen) eine leckere Portion bekommen. Einmal Reis mit Gemüse und Fleisch und einmal Nudeln. Nur zu beachten, man sollte sich rudimentär verständigen können, da es keine Bilder auf den Karten gibt, aber das bekommen Anne und ich ja inzwischen hin ;-)
Wir vermuten übrigens auch, dass diese Essenstände in der Haupteinkaufsstraße der Grund für die vielen schlimmen Geschichten über das Essen in China sind. Hier werden nämlich sämtliche Pauschaltouristen durchgeschleust und dementsprechend dürfte wohl auch die Qualität des Essens sein…
Nach einem weiteren Spaziergang durch die Gassen sind wir dann wieder im Hostel angekommen um einzuchecken und man muss sagen, den Titel „Sauberstes Hostel 2010“ hatte man sich wirklich verdient. Alle Zimmer und die sanitären Anlagen waren wie geleckt, auch die Bar mit Billardtisch usw. konnte sich echt sehen lassen. Außerdem war die Lage phänomenal gut, man konnte alles in der Innenstadt zu Fuß erreichen. Und das alles für 45 Yuen die Nacht, einfach klasse. Der Name des Hostels war "International Youth Hostel People´s Square", für jeden der dort auch mal absteigen möchte.

Die Bar des Hostels
Nachdem wir uns dann geduscht hatten ging es dann zurück zum BUND, inzwischen war es ja dunkel und da sollte die Skyline noch schöner sein als bei Tag. Und was soll ich sagen, es stimmte, aber seht selbst:

Anschließend ging es dann zurück ins Hostel, von 8 – 11 Uhr war Happy Hour, also zwei Cocktails zum Preis von einen. Das haben wir dann auch ausgenutzt und mal so 1,2,3… Cocktails getrunken. Auch in der Bar haben wir dann Leute aus Schweden, Weißrussland und natürlich China getroffen, also ein paar neue internationale Kontakte knüpfen. Außerdem haben wir zu späterer Stunde auch noch ein bisschen Tanzen in der Bar geübt. Am Montag war ja die erste Übungseinheit für unseren heutigen Tanzabend mit den Studenten und daher haben wir am Wochenende also schon mal vorab geprobt. Wie grazil wir jetzt auf der Tanzfläche aussahen (vergesst nicht, wir hatten schon 1,2,3… Cocktails auf) kann ich nicht beurteilen, zumindest hatten die anderen Hostelgäste aber Spaß ;-)
Nach einer relativ kurzen Nacht waren wir dann wieder recht früh gegen neun Uhr auf den Beinen und es ging weiter mit dem Kulturprogramm. Spontan mussten wir auswählen, in welches der drei Museen in unserer Nähe es gehen sollte: „Shanghai Museum“, „Shanghai Stadtplanungsmuseum“ und „Shanghai Kunstmuseum“ standen zur Auswahl. Nach reiflicher und intensiver Überlegung (die Schlange vorm „Shanghai Museum“ war uns zu lang, das Kunstmuseum hatten wir nicht auf Anhieb gefunden ;-)) ging es dann zum Stadtplanungsmuseum. Das war auch eine richtig gute Entscheidung, die Geschichte der Stadt wurde anschaulich und mit vielen Modellen gezeigt, also einfache Kost für uns ,-)
Auch hier die Bilder:

Das Foyer des Museums mit den wichtigsten Highlights in Gold
Ein riesiges Modell von Shanghai, im Hintergrund die Menschen, damit man den Maßstab erahnen kann
Das beste Foto, die Nordwestbahn in Shanghai. Unsere Vermutung war, dass die Farben der Bahn am besten die Farben der Shanghaier Metro dargestellt haben, also einfach mal kurzerhand die Nordwestbahn nach Shanghai geholt ;-)
Nachdem wir dann wieder unseren Sightseeing-Bus als Transportmittel „missbraucht“ hatten ging es noch ein wenig durch die Altstadt und eine Einkaufsstraße (inkl. einem internationalen Buchladen, in dem ich mir ein neues, englisches Buch kaufen konnte) um anschließend mit der Metro zum Bahnhof zu fahren. Dann ging es mit dem Schnellzug nach Hause und gegen halb zwölf fielen wir dann ziemlich müde ins Bett (irgendwie beende ich jede Wochenendreise mit diesem Satz, aber gut, der passt halt auch ;-))
Da ich jetzt ja schon seit einer Woche nichts mehr geschrieben hatte hier noch zwei „aktuelle Meldungen“ aus dieser Woche.
Am Montagabend stand das erste (und einzige…) Training für unseren Tanzabend am heutigen Donnerstag an. Es war richtig lustig, auf dem Programm standen der Langsame und der Wiener Walzer sowie der ChaChaCha. Die Grundschritte haben wir jetzt wieder drauf, heute Abend zeigen wir diese dann gemeinsam mit Hr. Haederle (der richtig gut Tanzen kann) ca. 100 Studenten. Ich bin schon gespannt und werde berichten. Diesmal auch etwas zeitnaher, da wir am Wochenende „zu Hause“ bleiben und somit mal etwas mehr Zeit da ist.
Gestern Abend, also am Mittwoch, war ich dann beim Frisör. Ja, das funktioniert auch ganz ohne Sprache und ist sogar ganz gut gelungen. Da ich ja, wie ihr alle wisst, sehr hohe Ansprüche an meine Frisur habe will dieses Lob von mir natürlich schon was heißen ;-)
Nein, mal im Ernst, ist also tatsächlich ganz gut geworden, es wurde aber auch mal Zeit. In Deutschland hatte mir ein Azubi-Kollege mal gesagt: „Sag mal Alex, hat deine Frisöse die Finger gebrochen, oder lässt du dir Rastalocken wachsen?“ Na ja, und damals waren die Haare nicht so lang, wie sie jetzt waren, daher war es wie gesagt mal an der Zeit…
Mit diesen Infos höre ich dann jetzt auch wieder auf, die nächsten Infos gibt es dann zum Tanzabend und unserem Besuch im Kinderheim, der für Freitag auf dem Programm steht.
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