Dienstag, 13. September 2011
Da am Montag das Mondfest stattgefunden hat, stand uns ein langes Wochenende zum Reisen zur Verfügung. Somit waren wir dieses Wochenende auf einer längeren Tour unterwegs, es ging nach Nanjing (wörtlich übersetzt: „südliche Hauptstadt“).
Am Samstagmorgen ging es mit dem Express-Zug los, dabei handelte es sich noch nicht um den „Super-Train“, auf der Hinfahrt erreichten wir „nur“ 250 km/h, aber auch das ist ja schon ganz ordentlich.
Nachdem wir unser Hostel gefunden hatten, was gar nicht so einfach war, weil es sich in einem Park mit verschiedensten Künstler- und Designatteliers versteckte, bezogen wir zu fünft unser Zimmer.
Da es sich um ein 6-Bett-Zimmer handelte, wir zu fünft waren und das Hostel ausgebucht war bekamen wir noch Gesellschaft. Nach der Begrüßung und den Höflichkeitsfloskeln auf Englisch stellten wir dann fest, dass es sich bei unserem Zimmernachbarn um Peter aus Deutschland handelte, also zurück zur Muttersprache.
Dann ging es auch schon los zur antiken Stadtmauer (33 km lang, 12 m hoch und 10 m breit) und dem dazugehörigen Stadtor. So konnten wir den Mittagsspaziergang über eine Mauer machen, die echte Mauer steht aber noch aus…




Die Jungs passen gut auf


Auch hier kamen wir ums Treppensteigen nicht herum


Antike Mauer, mit schönem Kitsch, welche eine Kombination

Im Anschluss daran ging das Kulturprogramm weiter und wir gingen zum Konfuziustempel. Anbei einige schöne Fotos der antiken Stätte, ich denke allerdings, dass die Anzahl der Fotos von Tempeln mit der Zeit nachlassen wird, da sich die Tempel doch arg ähneln (hier in Tai´an waren wir auch schon in einem, das hatte ich bislang dezent verschwiegen ;-)





Anschließend haben wir uns dann was zu Essen besorgt und sind dann in die Einkaufsstraße Nanjing´s gegangen. Hier trennten sich die Wege recht schnell, fünf Leute immer in die gleichen Läden zu kriegen wäre auch wohl nicht möglich gewesen…
In der Einkaufsstraße konnte man dann auch wieder die schiere Masse der Chinesen bemerken. Eine Dozentin von uns, die schon länger in Peking wohnt, hat am Anfang immer noch gedacht, warum denn die Chinesen immer genau da sind, wo sie auch ist. Doch dann hat sie irgendwann festgestellt, dass die Chinesen einfach immer überall sind, aber seht selbst, einfach nur voll…




wie überfüllt es auch sein mag, schlafen können die Chinesen einfach immer und überall

Mein „Shoppingziel“ für den Tag bestand dann vor allen Dingen darin, Laufschuhe in Größe 46 zu finden (ich habe meine Laufschuhe nämlich zu Gunsten der Hallenschuhe zu Hause gelassen, eine Entscheidung die ich seit Tagen immer wieder bereue). Aber eine solche Größe ist in China einfach nicht zu besorgen, in jedem Laden, in dem ich durch Zeichensprache nach Größe 46 gefragt habe, wurde ich zunächst mit einem ungläubigen Blick und dann mit einem Lächeln bedacht. Die Leuten hatten wohl Spaß, aber helfen konnten sie mir leider nicht.

Die Rückfahrt zur Unterkunft war dann im Bus, die Fahrten können dabei ganz verschieden sein...


... eher angenehm im leeren Bus


... oder doch leicht beengt ;-)

Der Fortschritt ist auch an der Architektur Chinas zu erkennen, so sehen die Häuser hier des öfteren aus, und überall wird noch weiter gebaut:



Im Hostel entstanden dann die Pläne für den Abend, es stellte sich heraus, dass wir uns trennen würden. Unsere zwei Leute aus Hamburg sind in eine Disko gefahren, während wir am Samstag im Hostel geblieben sind und mit den anderen Gästen in der Bar gesessen haben. Dabei bewunderte eine unserer weiblichen Tutorinnen den Musiker, ob nun mehr für die Musik, oder aber doch für das Aussehen weiß man nicht genau. Und wenn wir es vielleicht doch wissen, dann bleibt das an dieser Stelle mal unerwähnt, oder Sonja ;-)
Die Getränke waren übrigens auch gut, das kann ich dann mal ganz objektiv beurteilen.

Sonntag nach einer erholsamen Nacht (unsere Hamburger waren auch sehr leise, als sie aus der Disko zurück kamen, zumindest waren sie selbst davon überzeugt ;-)) waren wir dann recht früh (so gegen halb neun) auf dem Weg zum „Purple Mountain“. Einem Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten, unter anderem einem Mausoleum für Sun-Yat-Sen, hier mal ein paar Bilder.


Auch hier war es doch ein bisschen voll



Da die Wege auf dem Berg doch länger waren, als wir auf der Karte zunächst gedacht haben (das Problem haben wir übrigens öfter, aber wir lernen dazu…) buchten wir uns dann für den Weg zur Pagode den Minibus für die Sightseeing-Tour. Wir hatten uns schon über den günstigen Preis von nur fünf Yuen gefreut. Eine Minute später wussten wir allerdings auch warum es ein solches „Schnäppchen“ war. Wir hatten nicht die Sight-Seeing-Tour gebucht, sondern nur den Shuttle-Bus zum Parkplatz, ein weiterer Ansporn, unsere Chinesisch-Kenntnisse zu verbessern…

Von dieser Erfahrung „erfreut“ und ganz unten am Berg auf dem Parkplatz angekommen war unsere Motivation noch weitere Dinge zu besichtigen etwas verringert und so beschlossen wir dann, Essen zu gehen.
In dem von uns ausgewählten Restaurant versuchten wir dann wieder mit einzelnen Wörtern Chinesisch, dem China-Riegel und Zeichensprache Essen zu bestellen. Leider waren die Kellnerinnen nicht ganz so „auf Zack“ und wirkten irgendwie angenervt, na ja, nachher hat doch alles geklappt und wir bekamen vier verschiedene Gerichte, eines davon recht interessant, war wohl Pansen oder so was in die Richtung, auf jeden Fall Innereien, überzeugt euch selber:



Ich fand es ganz in Ordnung, die anderen haben dankend verzichten, so konnte ich mich dann mal sattessen (aber das ist bei den Portionen hier immer möglich ;-))

Auf der Straße gab es dann auch noch ein paar tolle Leckereien, wer kann zu einem Skorpion schon nein sagen???



Um uns ein wenig aufzufrischen waren wir dann bei Starbuck´s hier trafen wir eine Gruppe amerikanischer Schüler, die das gesamte Lokal mit einer Wasserschlacht unterhielten. Wir fanden es lustig. Um eine Aufgabe zu bestehen haben sie dann auch noch ein Bild mit uns allen gemacht, da haben wir natürlich auch sofort zugeschlagen, mal was anderes fürs Fotoalbum:



Am Nachmittag ging es dann zum Yangtze-Fluss. Wir fuhren mit dem Bus (in dem wir noch zwei Russen trafen, die hier in China für eine Freak-Show arbeiten, kein Witz, haben sie selber so erzählt) auf die andere Seite um über die breite und von den Chinesen selbst erbaute (darauf sind sie sehr stolz) Eisenbahn-/Autobrücke zurück zu laufen.
Diese Idee stellte sich rückblickend betrachtet allerdings als nicht sonderlich clever hinaus, man könnte sogar sagen, es war einfach nur komplett bekloppt. Denn auch hier verschätzten wir uns bei der Entfernung wohl ein bisschen, wir waren 1,5 Stunden unterwegs. Und das direkt neben einer vierspurigen Hauptverkehrsstraße. Auf unserem „Fußgängerweg“ waren die kleinen Roller unterwegs, denen die Straße wohl auch zu voll und gefährlich war. Immerhin hatten wir einen guten Ausblick auf den Smog der Stadt, hier könnt ihr mal Impressionen sammeln, es war eine Erfahrung, aber noch mal brauche ich das nicht!!!


Genießt die Aussicht!!!


Gesunder Arbeitsplatz, und der stand da wirklich lange. Welche Funktion er hat, hat sich uns allerdings nicht wirklich erschlossen...


Der Fußgängerweg ist halt für alle da

Sollte die Selbstmordrate in der Stadt höher sein als auf dem Land, weiß ich zumindest jetzt die Begründung. Und auch unser einziger Raucher hatte Spaß, wir haben bestimmt genauso viele Schadstoffe eingeatmet, wie er nach 5 Jahren rauchen…

Der Abend im Hotel war dafür dann wieder sehr schön. Es war ja Mondfest und eine entsprechende Show mit traditionellen chinesischen Elementen war organisiert. Wir saßen an einem Tisch mit einer Gruppe von internationalen Studenten (u.a. Marokko, Neuseeland, Kananda, USA und Deutschland). Nachher blieben noch Marc aus Californien (der auch Chinesisch sprach), vier chinesische Touristen, sowie Anne und ich übrig. Hier hatten wir dann auch mal die Gelegenheit, unser Englisch zu verbessern mit ein paar Bier und anderen Getränken klappt das erstaunlich gut ;-).
Die Chinesen und Marc versuchten dann wiederum uns beiden Chinesisch beizubringen. Es sorgte für viel Spaß am Tisch (auch bei uns), wirklich viel gelernt haben wir befürchte ich aber nicht, na ja, diese Woche soll der Sprachkurs losgehen, ich hoffe mal, das wird was…
So schlecht wir aber Chinesisch gesprochen haben, so wenig Alkohol vertrug unser amerikanischer Landsmann, er hatte beim Weg zu den Zimmern doch eine ziemliche „Schlagseite“…
Hier ein Bild von unseren Reisebekanntschaften, für die Qualität kann ich leider nichts, das Bild habe ich per Mail von einem der Chinesen bekommen.



Am Montag besuchten wir dann noch den innerstädtischen See in Nanjing, einem echten Erholungsparadies mitten im Zentrum der Stadt. Dabei ist die Fläche echt groß, mit kleinen Inseln auf dem See, die durch Brücken verbunden sind. Schaut euch mal die Bilder an, im Hintergrund die im Smog verschwindenden Hochhäuser, vorne die schönen Parklandschaften oder kunstvoll gestaltete Figuren aus Hecken, das sind mal Gegensätze.


Kleine Fahrt mit dem Treetboot gefällig???




guckt mal im Hintergrund, der Beweisl, dass wir echt mitten in der Stadt waren


Gute Gärtner gibt es also auch in China

Zwei von uns (ich zum Glück auch) hatten ihr Gepäck den ganzen Tag dabei, dafür mussten wir dann nicht zurück zum Hostel sondern konnten noch ein bisschen die Einkaufsstraße (eine andere als die vom Samstag) anschauen und in aller Ruhe essen. Dann sind wir mit der Metro zum Bahnhof gefahren, und konnten ruhig zum Gleis. Da erging es den anderen drei doch ein bisschen anders. Sie sind zum Hotel und danach zum Bahnhof gehetzt. Irgendwie wirkten sie auch ein bisschen angeschlagen und verschwitzt, die Wege mit Gepäck können dann doch ein bisschen lang werden ;-)

Die Rückfahrt fand dann mit dem „Super-Train“, dem sogenannten G-Train statt, Höchstgeschwindigkeit 310 km/h, seht selbst:



Also schneller als der ICE, nur deutlich günstiger (umgerechnet 21,- EUR für die Strecke von 550 km, versucht das mal in Deutschland zu buchen, und hier sind die Züge, zumindest die Schnellzüge, sogar pünktlich, schöne Grüße an die Deutsche Bahn…)

So jetzt habe ich schon wieder mehr als zwei Seiten geschrieben, daher verzichte ich für heute mal auf die Beschreibung meines ersten Tutoriums, das heute stattgefunden hat. Es hat aber Spaß gemacht, und hoffe mal, es hat gut geklappt.

Mehr dazu dann demnächst.






Freitag, 9. September 2011
So nachdem ich euch jetzt so ausführlich von den Aktivitäten des letzten Wochenendes erzählt habe, werde ich auch mal ein wenig auf das Arbeitsleben hier eingehen, nicht, dass ihr noch einen ganz falschen Eindruck von unserem Alltag hier bekommt, ist ja schließlich kein Urlaub ;-)

Wie schon mal beschrieben hat ein Tutor immer „Bürodienst“, da wir zu fünft sind und immer nur 4 Tutorien pro Tag stattfinden. Bis heute war das meine Aufgabe, ab nächste Woche bin ich dann im Tutorium eingesetzt.
In der Zeit im Büro pflege ich u.a. die Abwesenheitslisten der Studenten, erledige Schriftverkehr oder helfe Studenten bei der Klausureinsicht.
Anfang dieser Woche habe ich auch zum ersten Mal Aufsicht bei einer Klasur (Nachschreibtermin aus dem letzten Semester) geführt. Waren doch recht lange drei Stunden. Beim Spicken erwischt haben wir niemanden, ich hoffe einfach mal, dass die Studenten auch wirklich nicht gespickt haben, und es nicht daran lag, dass wir es einfach nicht gemerkt haben ;-)
Außerdem schreibe ich in der Zeit im Büro an meinem wissenschaftlichen Aufsatz für den Band der zum Ende des Semesters erscheinen soll. Dabei schreibt jeder Tutor und jeder Dozent einen Beitrag, diese werden dann gebündelt veröffentlicht. Unter die Schriftsteller gehe ich hier also auch noch, und damit ist jetzt mal nicht dieser Blog hier gemeint, auch wenn das natürlich auch eine literarische Erleuchtung ist ;-))

Eine weitere Sache die ich diese Woche erledigt habe ist die Ausarbeitung des Börsenspiels, das ich schon mal angesprochen habe. Dafür haben wir nun einen Leitfaden für die Studenten erstellt, den wir nach der Auftaktpräsentation am kommenden Dienstag verteilen werden, ich hoffe mal, die Studenten haben ein, wenig Spaß an der Börsenwelt und das Spiel wird ein Erfolg.

Eine letzte Info noch aus dem Bereich des „Arbeitens“: Am heutigen Freitag haben wir den ganzen Tag einen sogenannten „Moot Court“ mit dem 3. Semester im Fach International Law durchgeführt. Das kann man sich ein bisschen so vorstellen wie eine dieser Gerichtssendungen im qualitativ hochwertigen Nachmittagsprogramm einiger deutscher Privatsender (…)
Wir haben hier allerdings eine Zivilgerichtsverhandlung nachgestellt, in der es um einen Kaufvertrag ging. Es war ganz amüsant und auch überraschend gut, die Studenten haben uns mit ihrer Kreativität und den Verhandlungskünsten überrascht. Ein Video und Fotos wurden auch gemacht, daher hier mal ein paar Impressionen mit „stehenden“ Bildern. Die laufenden Bilder, sprich das Video, gibt es dann wenn ich wieder zurück bin.


Studenten bei der Vorbereitung


Gelacht wurde selbstverständlich auch

Was braucht man alles für eine Gerichtsverhandlung...


...die Kläger selbstverständlich


...die Beklagten


... und natürlich Richter

Selbst gearbeitet haben wir natürlich auch mal ab und zu ;-)



Anfang diese Woche haben wir auch zu Hause „gearbeitet“, der Wohnungsputz stand an, wurde auch mal Zeit. Im Supermarkt haben wir uns also mit allen nützlichen Utensilien eingedeckt (von den Schwämmen haben manche schon beim ersten Wischen den Geist aufgegeben, Qualität ist manchmal eben auch Glückssache) und dann ging es los. Nach gut einer Stunde glänzte unsere Wohnung besser als bei unserem Einzug. Nur an den Geruch des Badezimmers (wie nach einem Chlorunfall im Schwimmbad, die Dosierung des Putzmittels war also ausreichend ;-)) musste man sich noch ein wenig gewöhnen, inzwischen riecht aber alles wieder ganz normal.

Aber selbstverständlich stand diese Woche auch ein wenig Freizeit an. Am Donnerstagabend haben wir beispielsweise Basketball mit dem ersten Semester gespielt. Es hat richtig Spaß gemacht, zumal ich doch einen kleinen "großen" Vorteil hatte, 2 Meter Körperlänge sind hier ab und zu schon mal ein Staunen wert ;-)

Und da ich hier gerade den Donnerstag anspreche komme ich auch sofort auf Donnerstag Mittag, zum Essen:
Es gab Spaghetti (chinesische Bandnudeln) Bolognese. Und es schmeckte einfach nur lecker. Gekocht hatte dieses Festmahl unsere Mittutorin Sonja.

Ein großes LOB und DANKE dafür SONJA.

Ohne europäische Gewürze oder Tomatenmark schmeckte es trotzdem wie zu Hause. Mal sehen, wann wir das nächste Mal selber kochen. Hier mal ein Bild:



Wir essen hier übrigens inzwischen wirklich alles mit Stäbchen, das ist kein „Fake“ nur für das Bild. Wir selbst merken es schon gar nicht mehr richtig, es ist einfach in Fleisch und Blut übergegangen, ich hoffe mal, ich kann nachher noch mit Messer und Gabel essen ;-)

Es gibt auch Abende, an denen wir sehr kommunikativ sind, aber seht selbst ;-)

(ganz so schlimm ist es natürlich nicht, das Bild war dann schon ein "bisschen" gestellt...)

Abschließend noch kurz der Überblick über das kommende Wochenende (nur arbeiten wir hier nämlich natürlich auch nicht ;-)). Es ist Mondfest in China, das bedeutet verlängertes Wochenende, da am Montag frei ist. Für uns geht es nach Nanjing, eine ca. 600 km entfernte Stadt mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Dabei werden wir auf der Hinfahrt noch 4 Stunden mit dem Zug fahren, während wir auf der Rückfahrt dank des neuen „Super-Express-Zuges“ nur noch 2 Stunden fahren. Macht also gute 300 km/h, das ist doch mal schnell, ich bin mal gespannt…
Am Montagabend werden wir dann zurück kommen, den Bericht gibt es aber wohl erst einen Tag später, wenn ich wieder fit bin.

Also ein schönes Wochenende und bis nächste Woche,






Dienstag, 6. September 2011
Wie versprochen kommen hier die Infos zu unserem ersten Wochenendtrip nach Qingdao, zwar mit einem Tag Verspätung, aber in China kann man in dieser Beziehung etwas gelassener sein, da habe ich mich schon dran gewöhnt ;-)

Das Erlebnis ging (morgens um fünf Uhr (!!!), wir hatten einen recht frühen Zug gebucht…) schon mit der Zugfahrt, oder besser gesagt mit dem Bahnhof los. In China ist es nämlich nicht so, dass man direkt auf das Gleis darf, vielmehr ist es ähnlich wie in einem Flughafen. Nachdem man am Bahnhofseingang den Sicherheitscheck, inkl. „Schleuse“ hinter sich gebracht hat (wobei es den Wachleuten egal ist, wenn es piept, was bei so ziemlich jedem der Fall sein dürfte) finden sich alle Leute in einer großen Wartehalle ein, um darauf zu warten, dass ihr Zug aufgerufen wird. Das sieht dann ungefähr so aus:


Zum Glück waren die Zugnummern auch in arabischen Zahlen ausgeschrieben, sodass wir wussten, wann unser Zug an der Reihe war.

Im Zug ging das Abenteuer „Reisen“ dann weiter, Zugfahren ist hier etwas Besonderes. Aufgrund der langen Fahrzeiten vieler Züge kann man eigentlich immer auch einen Schlafwagen buchen, was wir dann auch getan hatten. Dabei gibt es verschiedene Kategorien, nämlich „hard-“ oder „soft-sleeper“. Um unsere Urlaubskasse nicht direkt am Anfang zu sprengen haben wir uns dann für die „hard-sleeper“ entschieden. Eine nette Schaffnerin führte uns zu unseren Plätzen, je Abteil gab es sechs Betten (2 nebeneinander, drei übereinander), dabei duftete jedes Abteil anders, allerdings durchaus zum Aushalten. Es waren viele Essensdüfte, die sich vermischten. Mein Bett war sogar frei, ein Luxus, den mein Kommilitone so nicht erleben durfte, hier musste die Schaffnerin erst mal einen schlafenden Chinesen relativ resolut aus dem Bett schmeißen. Das sorgte dafür, dass mein Kollege nur bedingt begeistert war, er nahm dann lieber auf dem Sitzplatz vorm Abteil Platz und war vom Schlafwagen fahren so gar nicht mehr begeistert ;-)

Nach der Hälfte der gut 6-stündigen Zugfahrt, in denen ich gut schlafen konnte, bin ich dann mal durch den Zug gewandert und habe mich dann zu den anderen Tutoren gesellt. Unsere Damen hatten nämlich drei Betten nebeneinander.
Hier verging die Zeit dank interessanter Gespräche über Mais, Schweine und anderer (eigentlich alltäglicher) Dinge bei denen wir merkten, dass das Aufwachsen „auf dem Land“ eben doch anders ist, als das Aufwachsen „in der Stadt“, wie im Fluge, näheres wird an dieser Stelle aber einfach mal verschwiegen ;-)
Nachfolgend mal ein paar Eindrücke aus dem Zug.


Auch interessante Warnhinweise sind zu finden:


In Qingdao angekommen checkten wir erst mal in unserem Youth Hostel ein. Eine gute Übernachtungsmöglichkeit für umgerechnet fünf Euro in der Nacht, das nenne ich mal günstiges Übernachten.
Danach ging es dann zum Essen in einem Restaurant der Altstadt. Auch hier freuten sich die Kellner wahnsinnig über die europäischen Gäste und wir schafften es mit Zeichensprache (wir werden von Tag zu Tag besser) und dem Ohne-Wörter-Buch (das ist echt ne Anschaffung wert, kann ich jedem nur empfehlen) Essen zu bestellen. Und wie ihr auf den Bildern sehen bzw. erahnen könnt, es war scharf, einfach nur scharf!!!
Gott sei Dank können wir ja schon kaltes Bier bestellen, das hat echt geholfen (Bier können wir übrigens schon ohne Hilfe und Wörterbuch bestellen, die wichtigen Vokabeln bleiben halt schneller hängen ;-))
Scharf:


Schärfer:


zum Kühlen, "pijù bindè"


Dann ging es zum Strand. Bei der Wanderung dorthin übernahmen unsere Hamburger die Führung, sie hatten wohl Sehnsucht nach dem Meer, daher war das Tempo, dass sie beim Laufen vorlegten auch ganz ordentlich, jeder Geher beim olympischen Spielen wäre neidisch gewesen ;-)
Ich hatte euch ja schonmal was zum Schönheitsideal der Chinesen erzählt, weiße Haut ist hier das, was zählt, daher findet man am Strand auch solch interessante Personen, die man sonst nur aus muslimischen Gebieten kennt, mit der Religion hat das hier aber weniger zu tun.


Da ich die anderen Tutoren immer mal wieder anspreche, ist mir aufgefallen, dass ich ja noch gar kein Bild von unserer ganzen Gruppe eingestellt hatte, und da wir auf dem Bild mal alle ordentlich in die Kamera schauen ergreife ich einfach mal die Gelegenheit:


Abends haben wir dann in der Bar unseres Hostels ein bisschen was getrunken, um dann mal das Nachtleben Qingdao´s zu erkunden, und ich muss sagen, es gibt keins. Zumindest nicht so, wie wir es vielleicht kennen. Ein paar Menschen waren noch auf der Straße unterwegs, um vielleicht noch ein bisschen was einzukaufen, oder zum Strand zu gehen. Aber Bars, Kneipen oder Diskotheken suchten wir in der Stadt dann doch vergebens. So verstanden wir unsere Tour dann als kleinen Abendspaziergang um dann wieder in die Bar unseres Hostels zurückzukehren und dort noch etwas zu trinken.


Am nächsten Tag besuchten wir dann (nachdem wir morgens in der Etagendusche Besuch einer Kakerlake hatten und ihr zu einem feuchten Ende im Abfluss verholfen hatten ;-)) die Gouverneurs-Residenz. Qingdao stand nämlich jahrelang unter deutscher Herrschaft und so findet man noch viele „europäisch angehauchte“ Gebäude.

Die verbleibende Zeit des Tages verbrachten wir dann bei Mc´Donalds und KFC, man muss ja auch mal die Chancen nutzen, die sich einem bieten, auch wenn das chinesische Essen wie schon des Öfteren beschrieben richtig gut ist, schadet ein bisschen Abwechslung ja nie.

Für die Rückfahrt hatten wir dann „Hard-Seats“ gebucht, also kein Schlafwagen sondern nur Sitzplätze. Nach den Erfahrungen der Hinfahrt waren wir schon sehr gespannt, aber da Qingdao die erste Station war konnten wir unsere Sitzplätz ohne Probleme einnehmen. Später sah das dann im Zug schon etwas voller aus:


Zurück in Tai´an sind wir dann sehr erschöpft in Richtung Campus gelaufen. Dabei stellten wir erstmals selbst fest, dass es in China auch bittere Armut und andere Probleme gibt (Schlägerei zwischen Mann und Frau, halbnackter Obdachloser auf der Straße, um den sich niemand gekümmert hat). Die Schlägerei wurde dann von anderen Leuten beschwichtig, der Obdachlose reagierte auf unser Ansprechen, er verstand uns zwar nicht, war aber wohl nur viel zu betrunken. Am nächsten Morgen war er dann auch nicht mehr da, sodass wir mal einfach davon ausgehen, dass er seinen Rausch ausgeschlafen hatte und nun wieder auf den Beinen ist.

So, das war der, wie ich finde, recht ausführliche Bericht zu unserer Fahrt nach Qingdao, mal schauen, wie lange die Motivation zur ausführlichen Berichterstattung noch anhält ;-)
Wenn ihr übrigens mal eure Kommentare zum Blog loswerden wollte und euch nicht extra bei blogger.de anmelden wollt, dann schreibt einfach ne Mail. Auch Themenwünsche greife ich dann auf, wenn euch was Besonderes an China interessiert ;-)
Adresse ist: alex-wissing@gmx.de
Und jetzt mache ich dann mal Schluss, der nächste Arbeitstag steht an.






Freitag, 2. September 2011
Die erste Arbeitswoche ist rum und nun freuen wir uns alle auf unser Wochenende. Die Pläne dafür haben wir im Laufe der Woche geschmiedet, es geht nach Qingdao, einer Küstenstadt, ca. 300 km von Tai´an entfernt. Die Tickets dafür haben wir am Mittwoch gemeinsam mit Hr. Qiu gekauft, das Hotel konnten wir selbst telefonisch reservieren. Abfahrt ist am morgigen Samstag um kurz nach fünf morgens, also früh aufstehen, um dann hoffentlich den richtigen Zug zu erwischen ;-)
In Qingdao wollen wir dann noch ein wenig die Sonne genießen und uns die älteren Teile der Hafenstadt anschauen, wird sicherlich richtig interessant, wenn auch etwas anstrengend, Sonntag kommen wir nämlich erst gegen elf Uhr abends zurück, mal sehen wie die nächste Woche dann so wird.

Gewaschen haben wir hier nun auch das erste Mal, und nach den Erfahrungen unserer weiblichen Tutorinnen dachten wir schon, unsere Sachen hätten auch etwas gelitten (die Hosen der Damen waren doch irgendwie ein bisschen kürzer geworden ;-)), aber zum Glück haben unsere Sachen alles dem ersten Anschein nach unbeschadet überstanden. Da sag doch noch mal einer, Männer könnten nicht waschen…
Eine kleine Entschuldigung übrigens schon an dieser Stelle Mama: Bügeln werde ich hier auch nicht lernen, das kostet nämlich nur 2 Yuen (ca. 0,20 EUR) und bei dem Preis kann ich einfach nicht widerstehen, es tut mir so leid ;-)

Darüberhinaus habe ich in meiner ersten Woche in China noch ein paar wissenswerte Dinge erfahren, die Chinareisende beherzigen sollten:

- Mücken!!! Die gibt es hier einfach in rauen Mengen, wir sind alle doch arg zerstochen, vielleicht gilt europäisches Blut bei den hiesigen Mücken als Delikatesse. Auf jeden Fall werden unsere Fenistil-Vorräte definitiv nicht ausreichen, mal sehen, ob wir chinesischen Ersatz finden…

- Treppen steigen!!! Jeder, der nach China reisen möchte sollte in den Wochen davor intensiv (und zwar sehr intensiv!!!) Treppen steigen trainieren, das macht man hier nämlich reichlich. Das liegt an einer Bauverordnung hier in China, gemäß der Häuser erst ab sieben Stockwerken einen Lift bekommen. Und überaschenderweise haben die meisten Häuser hier irgendwie fünf oder sechs Stockwerke, komisch oder ;-)

Dazu kommt noch, dass unsere Wohnung und unser Büro im fünften (natürlich in verschiedenen Häusern), sowie der Raum für das Tutorium im dritten Stock liegen. Am Tag legen wir somit ganz ordentlich viele Treppen zurück, vielleicht hilft das dabei, hier bei dem ganzen Essen nicht zuzunehmen…
Außerdem ist das ein gutes Training für die Besteigung des Tai´shan, bei der wir noch ein paar Treppen mehr zu bewältigen haben, mal schauen, wann wir dazu kommen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich damit an dieser Stelle mal ans Wochenende, in einem der nächsten Einträge werdet ihr dann mal erfahren, wie es war, natürlich auch mit den entsprechenden Bildern.






Mittwoch, 31. August 2011
Einige von euch werden sich gerade sicherlich fragen, warum ich nach nicht mal einer Woche schon Dankesschreiben in meinem Blog verfasse. Aber bei Hr. Qiu mache ich da mal diese Ausnahme, denn ohne ihn, wären wir hier komplett und zwar komplett (!!!) aufgeschmissen. Er hat das Studium vor einigen Jahren selbst absolviert und ist seitdem an der Hochschule hier angestellt.
Dabei vereint er alles in einer Person:
- Dolmetscher
- Bürokraft
- kann (fast) alles besorgen (vom Zugticket bis zum Büromaterial (mit A ist mir nichts eingefallen;-))
- „Reiseführer“
- Verbindungsperson zur Hochschulleitung
- und vieles mehr…
Es fällt schwer, alles aufzuzählen, was er noch so macht. Und egal was und wann (spät abends oder früh morgens) man fragt, er ist immer nett, lächelt und erledigt die Dinge, sodass man sich 100% drauf verlassen kann.

Daher also schon an dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an Hr. Qiu im Namen aller Tutoren.

Hier ein Bild, damit man auch ein Gesicht hat






Am Montag stand unser erster Arbeitstag an. Da immer vier Tutorien zur gleichen Zeit stattfinden und wir fünf Tutoren sind, ist ein Tutor immer als Assistenzkraft im Büro beschäftigt. Die ersten zwei Wochen bin ich hierfür zuständig, daher kann ich euch noch nicht berichten, wie es ist, vor 45 Chinesen zu stehen und mit Ihnen zu arbeiten. Laut Erzählungen der anderen macht es aber enorm viel Spaß, auch wenn es doch einigermaßen anstrengend ist. Im Büro kontrolliere ich Schreiben und anderen Schriftverkehr der chinesischen Kollegen auf sprachliche Richtigkeit usw., also eine Büroarbeit wie in Deutschland auch.
Außerdem habe ich ein Börsenplanspiel für das ältere Semester entwickelt, welches im September starten soll, eine ganz nette Aufgabe, ich bin gespannt, wie es bei den Chinesen ankommt.

Unser Büro


Gestern, also am Dienstag, waren wir dann zum ersten Mal auf dem Nachtmarkt hier in Tai´an, ein absolutes Highlight. Gerade wenn man wie ich aus der riesigen Metropole Marbeck (hierzu bitte keine Kommentare ;-)) kommt, wo man ein Straßenleben so ja nicht unbedingt gewohnt ist, erlebt man einen kleinen Schock.
Unsere Leute aus der Großstadt Hamburg kennen zwar "Rummel" auf der Straße, aber selbst für sie war das etwas neues. Ihr seht also, Marbeck bereist die Welt ;-)
Auf dem Markt gibt es einfach alles, vor allen Dingen viel zu essen. Da konnten wir natürlich auch nicht widerstehen. Und auch hier blieb die von vielen in der Heimat so oft befürchtete und mir angedrohte negative Auswirkung des Essens komplett aus.
Ganz im Gegenteil, es war richtig, richtig lecker. Wir wussten zwar bei vielen Teilen nicht, was wir da gerade gegessen haben (einmal war es Hähnchen, das konnten wir noch rausschmecken, danach wurde es dann schwieriger; es gelang nur noch die Unterscheidung zwischen Fleisch und Gemüse…), aber es schmeckte alles super.
Selbst Herr Qiu, unser chinesischer Mitarbeiter hier vor Ort, konnte uns nicht immer sagen, was es war. Die Chinesen sind da einfach etwas entspannter, wichtig ist, dass es schmeckt und gesund ist (???), was es ist, ist erst mal zweitranig.
Hund hatten wir allerdings noch nicht, Lena du kannst also beruhigt sein. Aber in einigen Restaurants der Stadt soll es wohl auch Hundefleisch geben, wenn es soweit ist, werde ich auf jeden Fall berichten…
Nun mal einige Fotos vom Markt

So sieht das in der Übersicht aus


Große Auswahl, wird dann frisch vor unseren Augen zubereitet


Bestellen ohne Worte und mit Zeichensprach, das klappt auch hier ;-)


Auf dem Rückweg waren wir dann auch noch in einem Supermarkt einkaufen, inzwischen wisst ihr ja wie es dort aussieht. Trotzdem noch mal ein Bild, die Chinesen haben doch ein etwas anderes Schönheitsverständnis, schaut euch mal die Aufschrift der Creme an, weiße Haut ist hier das Schönheitsideal.
Kommt also besser nicht auf die Idee, hier ein Sonnenstudio eröffnen zu wollen ;-)



Straßenmusiker bei der Arbeit, allerdings nicht, um Geld zu sammeln, sondern einfach so, weil es Spaß macht. Würde man Geld geben, fänden sie das überhaupt nicht gut…







Montag, 29. August 2011
Einkaufen in China ist ein Erlebnis, zumindest für uns, für die Chinesen dürfte es ja eigentlich Alltag sein ;-)
Inzwischen waren wir sogar schon zweimal einkaufen, am Samstag gemeinsam mit unserer „guten Seele“ Hr. Qiu, ohne den wir alle hier doch ziemlich aufgeschmissen wären und am Sonntag dann sogar alleine, wir waren so stolz auf uns…
„Reine“ Lebensmittelmärkte wie in Deutschland gibt es hier eigentlich nicht, eingekauft wird im Supermarkt, in dem es alle Produkte gibt. Angefangen von der Haushaltausstellung, über Elektrogeräte, Hi-Fi-Ausstattung bis hin zur gesamten Lebensmittelpalette. Dementsprechend groß sind die Gebäude, in denen sie untergebracht sind. Nun aber zum Einkaufen selbst.
Von den Verpackungen kann man schon recht gut auf die Inhalte schließen, nur ganz selten greift man mal daneben und ist dann beim Essen überrascht, was man denn so erwischt hat. Schmeckte bislang aber eigentlich alles, auch wenn es nicht das war, was es eigentlich hätte sein sollen. Beim Bezahlen an der Kasse haben wir uns durch Zeichensprache (die wir hier dem Anschein der ersten Tage nach perfektionieren werden) verständlich gemacht. Die Chinesen in der Stadt sprechen nämlich kein Wort Englisch. Dafür sind sie alle richtig freundlich und haben unglaublichen Spaß, wenn sie uns bedienen dürfen und die komischen großen Leute mal aus der Nähe sehen (Wir hoffen zumindest, dass sie mit uns, und nicht über uns lachen ;-)).
Nachfolgend mal einige Impressionen aus dem Supermarkt, inkl. einiger regionaler Spezialitäten…

Parkplatz auf Chinesisch


Viel frischer können Lebensmittel nicht sein


Lecker und gesund, aber ich habe keine Ahnung, wie es heisst


Reis, Grundnahrungsmittel Nr. 1, das Bild macht das wohl deutlich


Am Sonntagabend waren wir dann (dreimal dürft ihr raten) gemeinsam Essen. Fr. Henning, die Dozentin für die Rechtsfächer ist angereist und so waren wir gemeinsam Peking-Ente essen.
Hier hatten wir dann gleich unser nächstes Erfolgserlebnis für den Tag, da wir Tutoren es geschafft hatten, alleine Getränke zu bestellen (Hr. Qiu und Hr. Haederle holten in der Zeit Fr. Henning vom Flughafen ab).
Das Bier war sogar kalt, das ist erwähnenswert, weil die Chinesen nahezu alle Getränke, also auch Bier, warm trinken und man kalte Getränke extra bestellen muss. Aber auch das bekamen wir, durch einzelne Wortteile, unsere China-Riegel, und natürlich Zeichensprache hin. Mit diesem Erfolgserlebnis schmeckte das Essen dann noch mal besser, obwohl es auch so schon richtig lecker war!!!

Heute steht dann der erste Arbeitstag auf dem Programm, mehr dazu dann in einem der nächsten Einträge, noch war ja kein Tutorium, wird sicherlich eine richtig interessante Erfahrung.






Sonntag, 28. August 2011


Die Staebe sind gegen die Einbrecher und nicht um uns hierzuhalten dafür waeren sie nicht noetig







Wohnzimmer
wie man sieht waren wir in Sachen Kochen noch nicht besonders aktiv
Kueche wie man sieht allerdings noch nicht sehr intensiv genutzt






So wie man sich ein Schlafzimmer halt vorstellt links im Bild ist der Kleiderschrank zu erahnen
So wie man sich ein Schlafzimmer halt vorstellt alles da was man braucht links im Bild kann man den Kleiderschrank erahnen