alex_w am 03. November 11
Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, wollten wir die kommenden Wochenenden ja eher in Tai´an bleiben, um die Zeit zur Erholung oder für unsere Seminar- oder Bachelor-Arbeiten zu nutzen. Außerdem dachten wir, dass es so einfacher ist mal ein bisschen Geld zu sparen. Die guten Vorsätze waren also alle auf jeden Fall vorhanden, bei den guten Vorsätzen ist es dann allerdings auch geblieben ;-)
Wir bekamen nämlich am Dienstagabend einen Anruf von Micha, einem Tutor aus Tayuan. Er erzählte uns, dass einige „Tayuan´er“ am Wochenende nach Peking wollten. Da es das letzte mal schon recht lustig war, als ich mich dort mit ihnen getroffen hatte, überkam uns die Idee, das ganze doch mal zu wiederholen. Zum Glück gab es noch Zugtickets und auch im Hostel waren noch Zimmer frei, sodass es nun am Freitagabend für Sonja, Anne und mich nach Peking geht, um Sonntagabends dann wieder zurück zu fahren. Unsere Hamburger Tutoren fahren über das Wochenende nach Datong um sich dort die hängenden Klöster anzuschauen, ihr seht also, ein buntes Wochenende steht vor der Tür.
Ich habe versucht die meisten Zug- und Flugtickets zu sammeln, sie vermitteln schon ein recht gutes Bild unserer „Reisefreude“:
Neben der Tatsache, dass wir hier versuchen die chinesische Sprache ein wenig zu lernen, möchten wir natürlich auch möglichst viel von der Kultur hier im Land mitbekommen. Für uns gehört zur Kultur selbstverständlich auch das Essen, das merkt ihr an den bisherigen, zahlreichen Einträgen zu diesem Gebiet. Aber auch das Alltagsleben bietet einiges Wissenswertes. So versuchen Anne und ich seit ungefähr zwei Wochen das chinesische Schach („Xiang qi“) zu lernen. Es ist dem europäischen Schach schon ähnlich, allerdings gibt es Unterschiede bei den Figuren und den „Zugregeln“. Die Regeln beherrschen wir schon alle, allerdings ist das chinesische Schach in dieser Beziehung genau wie das europäische Schach: „Die Regeln zu lernen geht schnell, das Spiel zu lernen dauert ein Leben lang“ ;-)
Spielen Anne und ich gegeneinander, so ist das Spiel normalerweise recht ausgeglichen, und niemand verliert haushoch (nur fürs Protokoll, momentan stehen noch mehr Siege auf meiner Seite als auf Anne´s ;-)). Anders sieht das dann schon aus, wenn Chinesen zu einer unserer „Trainingseinheiten“ dazu stoßen und spontan auf ein Spiel sitzen bleiben um uns mal zu zeigen wie das richtig geht. Einer der Fahrer der Universität kam beispielsweise mal ins Büro um etwas mit Hr. Qiu, ähm ich meine natürlich Ruolong (;-)), zu besprechen. Da hatte er auch schon uns beiden entdeckt und wollte gerne gegen uns spielen. Netterweise hat Anne mit dann den Vortritt überlassen, sie wusste schon warum…
Es hatte schon seinen Grund, warum der Fahrer so zufrieden lächelt und ich doch eher recht verzweifelt dreinschaue.
Trotz der zahlreichen Tipps meines Gegenübers und den Hinweisen bei dem ein oder anderen Zug, dass ich diesen doch besser noch einmal überdenken sollte, geriet ich bei dem Spiel mehr und mehr in Rückstand. Gegen fünf vor zehn hatte der Fahrer dann auf die Uhr geschaut. Unsere Vermutung war, dass er gegen zehn Uhr den nächsten Termin hatte, denn auf einmal machte er ernst. Und dann dauerte es noch genau diese paar Minuten, bis ich „Schachmatt“ war. Eine lustige Erfahrung und der Beweis, dass wir noch ein bisschen üben müssen.
Ich hatte euch ja vor einiger Zeit in einem Blogeintrag mal versprochen, ein Foto nachzureichen, sobald ich es habe. Dabei handelt es sich um das Gruppenfoto mit dem siebten Semester, also dem, das wir zwar nicht mehr unterrichten. Trotzdem ist es ganz lustig:

Na findet ihr die Tutoren (und ich stehe wirklich in der untersten Reihe, und nicht auf einem Stuhl oder so etwas ;-))
Wir bekamen nämlich am Dienstagabend einen Anruf von Micha, einem Tutor aus Tayuan. Er erzählte uns, dass einige „Tayuan´er“ am Wochenende nach Peking wollten. Da es das letzte mal schon recht lustig war, als ich mich dort mit ihnen getroffen hatte, überkam uns die Idee, das ganze doch mal zu wiederholen. Zum Glück gab es noch Zugtickets und auch im Hostel waren noch Zimmer frei, sodass es nun am Freitagabend für Sonja, Anne und mich nach Peking geht, um Sonntagabends dann wieder zurück zu fahren. Unsere Hamburger Tutoren fahren über das Wochenende nach Datong um sich dort die hängenden Klöster anzuschauen, ihr seht also, ein buntes Wochenende steht vor der Tür.
Ich habe versucht die meisten Zug- und Flugtickets zu sammeln, sie vermitteln schon ein recht gutes Bild unserer „Reisefreude“:
Neben der Tatsache, dass wir hier versuchen die chinesische Sprache ein wenig zu lernen, möchten wir natürlich auch möglichst viel von der Kultur hier im Land mitbekommen. Für uns gehört zur Kultur selbstverständlich auch das Essen, das merkt ihr an den bisherigen, zahlreichen Einträgen zu diesem Gebiet. Aber auch das Alltagsleben bietet einiges Wissenswertes. So versuchen Anne und ich seit ungefähr zwei Wochen das chinesische Schach („Xiang qi“) zu lernen. Es ist dem europäischen Schach schon ähnlich, allerdings gibt es Unterschiede bei den Figuren und den „Zugregeln“. Die Regeln beherrschen wir schon alle, allerdings ist das chinesische Schach in dieser Beziehung genau wie das europäische Schach: „Die Regeln zu lernen geht schnell, das Spiel zu lernen dauert ein Leben lang“ ;-)
Spielen Anne und ich gegeneinander, so ist das Spiel normalerweise recht ausgeglichen, und niemand verliert haushoch (nur fürs Protokoll, momentan stehen noch mehr Siege auf meiner Seite als auf Anne´s ;-)). Anders sieht das dann schon aus, wenn Chinesen zu einer unserer „Trainingseinheiten“ dazu stoßen und spontan auf ein Spiel sitzen bleiben um uns mal zu zeigen wie das richtig geht. Einer der Fahrer der Universität kam beispielsweise mal ins Büro um etwas mit Hr. Qiu, ähm ich meine natürlich Ruolong (;-)), zu besprechen. Da hatte er auch schon uns beiden entdeckt und wollte gerne gegen uns spielen. Netterweise hat Anne mit dann den Vortritt überlassen, sie wusste schon warum…
Es hatte schon seinen Grund, warum der Fahrer so zufrieden lächelt und ich doch eher recht verzweifelt dreinschaue.
Trotz der zahlreichen Tipps meines Gegenübers und den Hinweisen bei dem ein oder anderen Zug, dass ich diesen doch besser noch einmal überdenken sollte, geriet ich bei dem Spiel mehr und mehr in Rückstand. Gegen fünf vor zehn hatte der Fahrer dann auf die Uhr geschaut. Unsere Vermutung war, dass er gegen zehn Uhr den nächsten Termin hatte, denn auf einmal machte er ernst. Und dann dauerte es noch genau diese paar Minuten, bis ich „Schachmatt“ war. Eine lustige Erfahrung und der Beweis, dass wir noch ein bisschen üben müssen.
Ich hatte euch ja vor einiger Zeit in einem Blogeintrag mal versprochen, ein Foto nachzureichen, sobald ich es habe. Dabei handelt es sich um das Gruppenfoto mit dem siebten Semester, also dem, das wir zwar nicht mehr unterrichten. Trotzdem ist es ganz lustig:

Na findet ihr die Tutoren (und ich stehe wirklich in der untersten Reihe, und nicht auf einem Stuhl oder so etwas ;-))
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alex_w am 01. November 11
So, da wir wie gesagt das Wochenende mal in Tai´an verbracht haben hier die Infos etwas zeitnaher, auch wenn es immer noch ein bisschen Zeit in Anspruch genommen hat, den Eintrag hier fertig zu stellen ;-)
Am Donnerstag der letzten Woche stand zunächst mal der Tanzabend auf dem Programm. Nachdem einige Tutoren von uns ohnehin mit einem überdurchschnittlichen Talent fürs Tanzen ausgestattet sind (…), und wir ja auch eine Trainingseinheit mit Hr. Haederle hatten, waren wir also bereit, den Studenten das Tanzen beizubringen (da musste ich jetzt sogar beim Schreiben ein bisschen Lachen ;-))
Wir mussten allerdings nur mal einzelne Schritte vormachen oder mit den Studenten tanzen, den eigentlichen Tanzlehrer machte Hr. Haederle, von daher ging es dann doch ganz gut. Mit dem Tanzen waren wir aber auch ausgelastet genug, irgendwie wollten die Studentinnen/Studenten doch mal ganz gerne mit ihren Tutoren/innen tanzen. Bei einem deutlichen Überschuss an weiblichen Studentinnen (welche Überraschung...) bedeutete das nur sehr wenige Pausen für Artur und mich. Besonders bei dem geringen Größenunterschied zwischen meinen Studentinnen und mir sah das beim Tanzen doch so manches Mal „besonders“ aus ;-)
Hier der Beweis:
Stilecht mit Anzug warten wir noch auf die Studenten...
...um erst einmal den Hinweisen von Hr. Haederle zuzuhören...
...dann wurden die Grundschritte in der großen Gruppe geübt...
... um anschließend jeweils zu zweit zu üben.
Ach ja, den Größenunterschied den ich angesprochen habe möchte ich euch natürlich nicht verschweigen:
Dialog in der Tanzstunde:
Tutor: "Kommst du bis an meine Schulter?"
Studentin: "Ja, nur ein bisschen strecken" ;-))
Samstag waren Anne, Sonja und ich dann noch ein bisschen in Tai´an spazieren, Viktoria war in der Zeit mit einigen Studentinnen einkaufen und Artur war fleißig uns schrieb an seiner Bachelor-Thesis. Wir drei gingen wie gesagt mal ein wenig Tai´an erkunden. Dabei verließen wir uns auf die Tipps von Anna (der Tutorin, die uns vor einigen Wochen besucht hatte) und liefen einfach am Fluss entlang. Und wir sollten nicht enttäuscht werden, wir kamen an einem schönen Platz mit großen Säulen und einer herrlichen Landschaft an. Auch ein Park war vorhanden, sodass wir uns doch ganz gut erholen konnten und einfach mal nichts gemacht haben. Auch hier mal ein paar Bilder:

Einfach schön, oder?!
Abends waren wir dann mit Hr. Qiu in der Disko hier in Tai´an feiern. Von uns Tutoren blieben allerdings nur Anne und ich übrig, da die anderen am nächsten Tag früh aufstehen mussten (für Artur und Viktoria ging es nach Qufu) oder sich einfach mal erholen wollten. So ging es also zu dritt in die Disko. Fazit des Abends:
• Hr. Qiu heißt seitdem für uns Ruolong, feiern hilft halt doch dabei, sich mit jemandem auf das "Du" zu einigen ;-)
• Chinesische Diskos sind ganz interessant, mitten in der Nacht wird die Tanzfläche einfach mal für eine Stunde „gesperrt“, damit ein Alleinunterhalter sein Programm abspielen kann (unter anderem musste/durfte er große Gläser Schnaps exen, die ihm die Gäste bezahlt haben und als Geschenk auf die Bühne brachten)
• Außerdem gab es noch eine Versteigerung von Plüschtieren und ähnlichem, die der Disko recht nette Margen eingebracht haben dürften (unsere Schätzung: auf dem Nachtmarkt für 20 Yuen eingekauft, nachts in der Disko für 1300 Yuen verkauft…)
Den Sonntag haben einige Tutoren von uns dann zur Erholung genutzt, frage mich gerade nur, welche Tutoren wohl Erholung brauchten??? Einige waren aber auch fleißig, so sind Viktoria und Artur mit einigen Studenten nach Qufu gefahren, der Geburts- und Todesstätte von Konfuzius. Wir anderen drei sind wie gesagt in Tai´an geblieben und haben mittags mal wieder selber gekocht. Es gab Bratkartoffeln, Pilze mit Schmorzwiebeln und Auberginen. Die Auberginen haben wir, wie es sich für China gehört, sehr gesund zubereitet. Mit ein bisschen Öl angebraten und dann mit ein bisschen Zucker karamelisieren lassen (ein bisschen ist ja ein sehr dehnbarer Begriff, vielleicht war es auch ein bisschen mehr Zucker und ein bisschen mehr Öl, ich war da recht großzügig, es schmeckte aber ganz gut…).
Im Anschluss waren wir dann noch in der Wohnung, wir haben den Fernseher zum Laufen gekriegt und tatsächlich das erste Mal hier in China Fernsehen geschaut. Es lief Peter Pan auf Englisch (nicht der Comic, sondern der Film), ihr seht also, das Programm war eher zweitrangig. Auf dem Weg zum Abendessen waren wir dann wieder eine kleine Runde spazieren, um ein wenig den Appetit anzuregen, den wir in einem kleinen Burgerrestaurant hier stillten (allerdings nicht mit Burgern, die gibt es nämlich am Wochenende nicht in dem Burgerladen, und das ist kein Scherz!!!).
Abends gab es dann einen Filmabend, Hang Over 2 auf Englisch, mit englischem Untertitel. Den Film hatten wir uns ganz legal aus dem Internet „besorgt“, hier in China kein Problem. Man bekommt so ziemlich alle Filme, die man möchte, auch auf Englisch. Gelobt sei der Kopierschutz, oder eben dann der nicht exisiterende Kopierschutz ;-) Das werden wir dann diese Woche auf jeden Fall noch mal wiederholen, die Auswahl an Filmen ist wie gesagt groß genug, jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden.
Zum Abschluss mal wieder was aus dem Tutorium, oder zumindest aus dem Tutoriumsraum ;-)
Partnerlook Studentin Angelika und Tutorin Anne, schicke Kombination und passende Farbauswahl, auch modisch sind wir hier in China also immer voll im Trend.
Das war es sonst auch schon wieder mit den Neuigkeiten aus dem fernen Osten, ich wünsche euch allen noch einen schönen Feiertag, wir müssen heute ja Arbeiten, bis bald.
Am Donnerstag der letzten Woche stand zunächst mal der Tanzabend auf dem Programm. Nachdem einige Tutoren von uns ohnehin mit einem überdurchschnittlichen Talent fürs Tanzen ausgestattet sind (…), und wir ja auch eine Trainingseinheit mit Hr. Haederle hatten, waren wir also bereit, den Studenten das Tanzen beizubringen (da musste ich jetzt sogar beim Schreiben ein bisschen Lachen ;-))
Wir mussten allerdings nur mal einzelne Schritte vormachen oder mit den Studenten tanzen, den eigentlichen Tanzlehrer machte Hr. Haederle, von daher ging es dann doch ganz gut. Mit dem Tanzen waren wir aber auch ausgelastet genug, irgendwie wollten die Studentinnen/Studenten doch mal ganz gerne mit ihren Tutoren/innen tanzen. Bei einem deutlichen Überschuss an weiblichen Studentinnen (welche Überraschung...) bedeutete das nur sehr wenige Pausen für Artur und mich. Besonders bei dem geringen Größenunterschied zwischen meinen Studentinnen und mir sah das beim Tanzen doch so manches Mal „besonders“ aus ;-)
Hier der Beweis:
Stilecht mit Anzug warten wir noch auf die Studenten...
...um erst einmal den Hinweisen von Hr. Haederle zuzuhören...
...dann wurden die Grundschritte in der großen Gruppe geübt...
... um anschließend jeweils zu zweit zu üben.
Ach ja, den Größenunterschied den ich angesprochen habe möchte ich euch natürlich nicht verschweigen:
Dialog in der Tanzstunde:
Tutor: "Kommst du bis an meine Schulter?"
Studentin: "Ja, nur ein bisschen strecken" ;-))
Samstag waren Anne, Sonja und ich dann noch ein bisschen in Tai´an spazieren, Viktoria war in der Zeit mit einigen Studentinnen einkaufen und Artur war fleißig uns schrieb an seiner Bachelor-Thesis. Wir drei gingen wie gesagt mal ein wenig Tai´an erkunden. Dabei verließen wir uns auf die Tipps von Anna (der Tutorin, die uns vor einigen Wochen besucht hatte) und liefen einfach am Fluss entlang. Und wir sollten nicht enttäuscht werden, wir kamen an einem schönen Platz mit großen Säulen und einer herrlichen Landschaft an. Auch ein Park war vorhanden, sodass wir uns doch ganz gut erholen konnten und einfach mal nichts gemacht haben. Auch hier mal ein paar Bilder:

Einfach schön, oder?!
Abends waren wir dann mit Hr. Qiu in der Disko hier in Tai´an feiern. Von uns Tutoren blieben allerdings nur Anne und ich übrig, da die anderen am nächsten Tag früh aufstehen mussten (für Artur und Viktoria ging es nach Qufu) oder sich einfach mal erholen wollten. So ging es also zu dritt in die Disko. Fazit des Abends:
• Hr. Qiu heißt seitdem für uns Ruolong, feiern hilft halt doch dabei, sich mit jemandem auf das "Du" zu einigen ;-)
• Chinesische Diskos sind ganz interessant, mitten in der Nacht wird die Tanzfläche einfach mal für eine Stunde „gesperrt“, damit ein Alleinunterhalter sein Programm abspielen kann (unter anderem musste/durfte er große Gläser Schnaps exen, die ihm die Gäste bezahlt haben und als Geschenk auf die Bühne brachten)
• Außerdem gab es noch eine Versteigerung von Plüschtieren und ähnlichem, die der Disko recht nette Margen eingebracht haben dürften (unsere Schätzung: auf dem Nachtmarkt für 20 Yuen eingekauft, nachts in der Disko für 1300 Yuen verkauft…)
Den Sonntag haben einige Tutoren von uns dann zur Erholung genutzt, frage mich gerade nur, welche Tutoren wohl Erholung brauchten??? Einige waren aber auch fleißig, so sind Viktoria und Artur mit einigen Studenten nach Qufu gefahren, der Geburts- und Todesstätte von Konfuzius. Wir anderen drei sind wie gesagt in Tai´an geblieben und haben mittags mal wieder selber gekocht. Es gab Bratkartoffeln, Pilze mit Schmorzwiebeln und Auberginen. Die Auberginen haben wir, wie es sich für China gehört, sehr gesund zubereitet. Mit ein bisschen Öl angebraten und dann mit ein bisschen Zucker karamelisieren lassen (ein bisschen ist ja ein sehr dehnbarer Begriff, vielleicht war es auch ein bisschen mehr Zucker und ein bisschen mehr Öl, ich war da recht großzügig, es schmeckte aber ganz gut…).
Im Anschluss waren wir dann noch in der Wohnung, wir haben den Fernseher zum Laufen gekriegt und tatsächlich das erste Mal hier in China Fernsehen geschaut. Es lief Peter Pan auf Englisch (nicht der Comic, sondern der Film), ihr seht also, das Programm war eher zweitrangig. Auf dem Weg zum Abendessen waren wir dann wieder eine kleine Runde spazieren, um ein wenig den Appetit anzuregen, den wir in einem kleinen Burgerrestaurant hier stillten (allerdings nicht mit Burgern, die gibt es nämlich am Wochenende nicht in dem Burgerladen, und das ist kein Scherz!!!).
Abends gab es dann einen Filmabend, Hang Over 2 auf Englisch, mit englischem Untertitel. Den Film hatten wir uns ganz legal aus dem Internet „besorgt“, hier in China kein Problem. Man bekommt so ziemlich alle Filme, die man möchte, auch auf Englisch. Gelobt sei der Kopierschutz, oder eben dann der nicht exisiterende Kopierschutz ;-) Das werden wir dann diese Woche auf jeden Fall noch mal wiederholen, die Auswahl an Filmen ist wie gesagt groß genug, jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden.
Zum Abschluss mal wieder was aus dem Tutorium, oder zumindest aus dem Tutoriumsraum ;-)
Partnerlook Studentin Angelika und Tutorin Anne, schicke Kombination und passende Farbauswahl, auch modisch sind wir hier in China also immer voll im Trend.
Das war es sonst auch schon wieder mit den Neuigkeiten aus dem fernen Osten, ich wünsche euch allen noch einen schönen Feiertag, wir müssen heute ja Arbeiten, bis bald.
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alex_w am 27. Oktober 11
Nachdem der letzte Eintrag jetzt schon eine Woche her ist wird es mal wieder Zeit für Neuigkeiten aus Fernost. Am Wochenende waren Anne und ich in Shanghai. Da wir nach dem Ende unseres Einsatzes auf unserer Rundreise dort nicht mehr vorbei kommen, haben wir das also jetzt an einem Wochenende „erledigt“.
Nach der erholsamen (und das meine ich jetzt mal nicht ironisch ;-)), 12-stündigen Fahrt mit dem Schlafwagen kamen wir morgens gegen sieben Uhr in Shanghai an. Unser erster Weg führte uns mit der U-Bahn zum Platz des Volkes, da dort auch unser Hostel lag. Nachdem wir nur einmal (;-)) falsch abgebogen waren, haben wir dann auch gefunden was wir suchten. Leider konnten wir noch nicht einchecken, da unser Zimmer noch nicht fertig war. Wir ließen unser Gepäck als im „Luggage Room“ und starteten unsere Entdeckungstour.
Da das Hostel sehr zentral lag konnten wir alles zu Fuß erreichen und so gingen wir zur Altstadt. Hier gab es tolle Gebäude (ob die allerdings wirklich antik sind, weiß man in China nie so genau, meistens handelt es sich um „viel schönere“ Nachbauten). Leider war die Altstadt total von Touristen überfüllt, und als normale Touristen fühlen wir uns ja schon lange nicht mehr. Hier also die Bilder:
Berufskrankheit, da musste ich einfach ein Foto machen
Ein "intelligentes" Telefon, nicht nur ein einfaches...

Auch Wäscheleinen können ein gutes Fotomotiv sein
Wie ihr erkennen könnt, gibt es hier genauso viele „Nicht-Chinesen“ wie Chinesen, das war das erste Mal, dass wir das in einer Stadt so erlebt haben. Auf einmal wollte niemand mehr Fotos von uns machen, wir waren schon ganz enttäuscht, inzwischen oder spätestens zurück in Deutschland werden wir dann nämlich an ADHS erkrankt sein…
Im Anschluss an die Altstadt ging es zum BUND, der Sehenswürdigkeit in Shanghai. Beim Bund handelt es sich um eine Promenade am Fluss des Hudong-Rivers, von der man einen super Blick auf die Skyline der Halbinsel Pudong, dem Sitz vieler Banken usw. hat.
Aber auch hier können Bilder mehr sagen als Worte:

Hohe Häuser bedeuten auch interessante Jobs als Fensterputzer, die Jungs müssen echt schwindelfrei sein
Berufskrankheit die zweite
Zum Abschluss noch mal die Skyline aus einer anderen Perspektive
Und ein besonders gelungenes Bild mit Tiefe, das von Anne stammt
Anschließend sind wir dann mit der Fähre (2 Yuen, billiger als die Metro…) rüber zur Halbinsel gefahren, um uns die Wolkenkratzer auch mal aus der Nähe anzuschauen. Besonders das World Financial Center und der Fernsehturm sind toll, die Architektur ist hier schon interessant. Ansonsten hatte man in diesem Viertel Shanghais das Gefühl, durch eine moderne, westliche Großstadt zu laufen. Mit dem Unterschied, das hier einfach alles wie geleckt war. Extrem sauber und ordentlich, das fiel dann doch direkt ins Auge.
Für den Rückweg von der Insel herunter entschieden wir uns dann spontan für den „BUND-Sightseeing-Tunnel“ entschieden, ein unterirdischer Tunnel (wie auch sonst, aber gut ;-)) unter dem Fluss her. Wir dachten ja, dass man von unten erleuchtet die „Unterwasserwelt“ sehen kann, aber da hatten wir uns leicht getäuscht. Es gab eine Laser- und Lichtshow, die zwar ganz hübsch, aber nun auch nicht atemberaubend war. Für 50 Yuen hätte man auch mehr erwarten können, aber gut, ganz lustig war es ja trotzdem. Auch hier mal ein paar Impressionen:
Bessere Bilder gibt es leider nicht, aber wie gesagt, so besonders war es sowieso nicht.
Auf der anderen Seite angekommen ging es dann weiter am Fluss entlang, wir landeten auch bei einer „Brautbrücke“. Eine für uns ganz normal aussehende Brück, über die auch Autos fuhren. Irgend etwas besonderes musste sie aber haben, denn sowohl auf dem Fußgängerweg als auch auf der Straße (bei laufendem Verkehr!!!) ließen sich die Brautpaare fotografieren. Wahrscheinlich bringt es Glück oder so etwas ähnliches.
Der Name der Brücke, vielleicht findet ihr ja den Grund, warum die so beliebt ist...
Im Anschluss haben wir uns dann Karten für den Sightseeing-Bus gekauft. Und das ist in Shanghai eine richtig gute Sache. Für 30 Yuen bekommt man ein Ticket, das 24 Stunden gültig ist. Man kann an allen Stationen in der Stadt bei den wichtigsten Dingen ein- und aussteigen. Somit erfüllt der Bus auch die Funktion eine Transportmittels innerhalb der Stadt, anders als bei der Metro sieht man aber noch mal ein bisschen was und kann sich die Informationen der Reiseleitung anhören.
In der Haupteinkaufsstraße sind wir dann wieder ausgestiegen um uns etwas zu Essen zu besorgen. Ein Tipp an dieser Stelle für alle, die auch noch mal nach China reisen möchten. Geht einfach mal ein paar Straßen weiter und weg von der Haupteinkaufsstraße, wir haben in einem leckeren kleinen Restaurant zu normalen Preisen (also 6 Yuen) eine leckere Portion bekommen. Einmal Reis mit Gemüse und Fleisch und einmal Nudeln. Nur zu beachten, man sollte sich rudimentär verständigen können, da es keine Bilder auf den Karten gibt, aber das bekommen Anne und ich ja inzwischen hin ;-)
Wir vermuten übrigens auch, dass diese Essenstände in der Haupteinkaufsstraße der Grund für die vielen schlimmen Geschichten über das Essen in China sind. Hier werden nämlich sämtliche Pauschaltouristen durchgeschleust und dementsprechend dürfte wohl auch die Qualität des Essens sein…
Nach einem weiteren Spaziergang durch die Gassen sind wir dann wieder im Hostel angekommen um einzuchecken und man muss sagen, den Titel „Sauberstes Hostel 2010“ hatte man sich wirklich verdient. Alle Zimmer und die sanitären Anlagen waren wie geleckt, auch die Bar mit Billardtisch usw. konnte sich echt sehen lassen. Außerdem war die Lage phänomenal gut, man konnte alles in der Innenstadt zu Fuß erreichen. Und das alles für 45 Yuen die Nacht, einfach klasse. Der Name des Hostels war "International Youth Hostel People´s Square", für jeden der dort auch mal absteigen möchte.

Die Bar des Hostels
Nachdem wir uns dann geduscht hatten ging es dann zurück zum BUND, inzwischen war es ja dunkel und da sollte die Skyline noch schöner sein als bei Tag. Und was soll ich sagen, es stimmte, aber seht selbst:

Anschließend ging es dann zurück ins Hostel, von 8 – 11 Uhr war Happy Hour, also zwei Cocktails zum Preis von einen. Das haben wir dann auch ausgenutzt und mal so 1,2,3… Cocktails getrunken. Auch in der Bar haben wir dann Leute aus Schweden, Weißrussland und natürlich China getroffen, also ein paar neue internationale Kontakte knüpfen. Außerdem haben wir zu späterer Stunde auch noch ein bisschen Tanzen in der Bar geübt. Am Montag war ja die erste Übungseinheit für unseren heutigen Tanzabend mit den Studenten und daher haben wir am Wochenende also schon mal vorab geprobt. Wie grazil wir jetzt auf der Tanzfläche aussahen (vergesst nicht, wir hatten schon 1,2,3… Cocktails auf) kann ich nicht beurteilen, zumindest hatten die anderen Hostelgäste aber Spaß ;-)
Nach einer relativ kurzen Nacht waren wir dann wieder recht früh gegen neun Uhr auf den Beinen und es ging weiter mit dem Kulturprogramm. Spontan mussten wir auswählen, in welches der drei Museen in unserer Nähe es gehen sollte: „Shanghai Museum“, „Shanghai Stadtplanungsmuseum“ und „Shanghai Kunstmuseum“ standen zur Auswahl. Nach reiflicher und intensiver Überlegung (die Schlange vorm „Shanghai Museum“ war uns zu lang, das Kunstmuseum hatten wir nicht auf Anhieb gefunden ;-)) ging es dann zum Stadtplanungsmuseum. Das war auch eine richtig gute Entscheidung, die Geschichte der Stadt wurde anschaulich und mit vielen Modellen gezeigt, also einfache Kost für uns ,-)
Auch hier die Bilder:

Das Foyer des Museums mit den wichtigsten Highlights in Gold
Ein riesiges Modell von Shanghai, im Hintergrund die Menschen, damit man den Maßstab erahnen kann
Das beste Foto, die Nordwestbahn in Shanghai. Unsere Vermutung war, dass die Farben der Bahn am besten die Farben der Shanghaier Metro dargestellt haben, also einfach mal kurzerhand die Nordwestbahn nach Shanghai geholt ;-)
Nachdem wir dann wieder unseren Sightseeing-Bus als Transportmittel „missbraucht“ hatten ging es noch ein wenig durch die Altstadt und eine Einkaufsstraße (inkl. einem internationalen Buchladen, in dem ich mir ein neues, englisches Buch kaufen konnte) um anschließend mit der Metro zum Bahnhof zu fahren. Dann ging es mit dem Schnellzug nach Hause und gegen halb zwölf fielen wir dann ziemlich müde ins Bett (irgendwie beende ich jede Wochenendreise mit diesem Satz, aber gut, der passt halt auch ;-))
Da ich jetzt ja schon seit einer Woche nichts mehr geschrieben hatte hier noch zwei „aktuelle Meldungen“ aus dieser Woche.
Am Montagabend stand das erste (und einzige…) Training für unseren Tanzabend am heutigen Donnerstag an. Es war richtig lustig, auf dem Programm standen der Langsame und der Wiener Walzer sowie der ChaChaCha. Die Grundschritte haben wir jetzt wieder drauf, heute Abend zeigen wir diese dann gemeinsam mit Hr. Haederle (der richtig gut Tanzen kann) ca. 100 Studenten. Ich bin schon gespannt und werde berichten. Diesmal auch etwas zeitnaher, da wir am Wochenende „zu Hause“ bleiben und somit mal etwas mehr Zeit da ist.
Gestern Abend, also am Mittwoch, war ich dann beim Frisör. Ja, das funktioniert auch ganz ohne Sprache und ist sogar ganz gut gelungen. Da ich ja, wie ihr alle wisst, sehr hohe Ansprüche an meine Frisur habe will dieses Lob von mir natürlich schon was heißen ;-)
Nein, mal im Ernst, ist also tatsächlich ganz gut geworden, es wurde aber auch mal Zeit. In Deutschland hatte mir ein Azubi-Kollege mal gesagt: „Sag mal Alex, hat deine Frisöse die Finger gebrochen, oder lässt du dir Rastalocken wachsen?“ Na ja, und damals waren die Haare nicht so lang, wie sie jetzt waren, daher war es wie gesagt mal an der Zeit…
Mit diesen Infos höre ich dann jetzt auch wieder auf, die nächsten Infos gibt es dann zum Tanzabend und unserem Besuch im Kinderheim, der für Freitag auf dem Programm steht.
Nach der erholsamen (und das meine ich jetzt mal nicht ironisch ;-)), 12-stündigen Fahrt mit dem Schlafwagen kamen wir morgens gegen sieben Uhr in Shanghai an. Unser erster Weg führte uns mit der U-Bahn zum Platz des Volkes, da dort auch unser Hostel lag. Nachdem wir nur einmal (;-)) falsch abgebogen waren, haben wir dann auch gefunden was wir suchten. Leider konnten wir noch nicht einchecken, da unser Zimmer noch nicht fertig war. Wir ließen unser Gepäck als im „Luggage Room“ und starteten unsere Entdeckungstour.
Da das Hostel sehr zentral lag konnten wir alles zu Fuß erreichen und so gingen wir zur Altstadt. Hier gab es tolle Gebäude (ob die allerdings wirklich antik sind, weiß man in China nie so genau, meistens handelt es sich um „viel schönere“ Nachbauten). Leider war die Altstadt total von Touristen überfüllt, und als normale Touristen fühlen wir uns ja schon lange nicht mehr. Hier also die Bilder:
Berufskrankheit, da musste ich einfach ein Foto machen
Ein "intelligentes" Telefon, nicht nur ein einfaches...

Auch Wäscheleinen können ein gutes Fotomotiv sein
Wie ihr erkennen könnt, gibt es hier genauso viele „Nicht-Chinesen“ wie Chinesen, das war das erste Mal, dass wir das in einer Stadt so erlebt haben. Auf einmal wollte niemand mehr Fotos von uns machen, wir waren schon ganz enttäuscht, inzwischen oder spätestens zurück in Deutschland werden wir dann nämlich an ADHS erkrankt sein…
Im Anschluss an die Altstadt ging es zum BUND, der Sehenswürdigkeit in Shanghai. Beim Bund handelt es sich um eine Promenade am Fluss des Hudong-Rivers, von der man einen super Blick auf die Skyline der Halbinsel Pudong, dem Sitz vieler Banken usw. hat.
Aber auch hier können Bilder mehr sagen als Worte:

Hohe Häuser bedeuten auch interessante Jobs als Fensterputzer, die Jungs müssen echt schwindelfrei sein
Berufskrankheit die zweite
Zum Abschluss noch mal die Skyline aus einer anderen Perspektive
Und ein besonders gelungenes Bild mit Tiefe, das von Anne stammt
Anschließend sind wir dann mit der Fähre (2 Yuen, billiger als die Metro…) rüber zur Halbinsel gefahren, um uns die Wolkenkratzer auch mal aus der Nähe anzuschauen. Besonders das World Financial Center und der Fernsehturm sind toll, die Architektur ist hier schon interessant. Ansonsten hatte man in diesem Viertel Shanghais das Gefühl, durch eine moderne, westliche Großstadt zu laufen. Mit dem Unterschied, das hier einfach alles wie geleckt war. Extrem sauber und ordentlich, das fiel dann doch direkt ins Auge.
Für den Rückweg von der Insel herunter entschieden wir uns dann spontan für den „BUND-Sightseeing-Tunnel“ entschieden, ein unterirdischer Tunnel (wie auch sonst, aber gut ;-)) unter dem Fluss her. Wir dachten ja, dass man von unten erleuchtet die „Unterwasserwelt“ sehen kann, aber da hatten wir uns leicht getäuscht. Es gab eine Laser- und Lichtshow, die zwar ganz hübsch, aber nun auch nicht atemberaubend war. Für 50 Yuen hätte man auch mehr erwarten können, aber gut, ganz lustig war es ja trotzdem. Auch hier mal ein paar Impressionen:
Bessere Bilder gibt es leider nicht, aber wie gesagt, so besonders war es sowieso nicht.
Auf der anderen Seite angekommen ging es dann weiter am Fluss entlang, wir landeten auch bei einer „Brautbrücke“. Eine für uns ganz normal aussehende Brück, über die auch Autos fuhren. Irgend etwas besonderes musste sie aber haben, denn sowohl auf dem Fußgängerweg als auch auf der Straße (bei laufendem Verkehr!!!) ließen sich die Brautpaare fotografieren. Wahrscheinlich bringt es Glück oder so etwas ähnliches.
Der Name der Brücke, vielleicht findet ihr ja den Grund, warum die so beliebt ist...
Im Anschluss haben wir uns dann Karten für den Sightseeing-Bus gekauft. Und das ist in Shanghai eine richtig gute Sache. Für 30 Yuen bekommt man ein Ticket, das 24 Stunden gültig ist. Man kann an allen Stationen in der Stadt bei den wichtigsten Dingen ein- und aussteigen. Somit erfüllt der Bus auch die Funktion eine Transportmittels innerhalb der Stadt, anders als bei der Metro sieht man aber noch mal ein bisschen was und kann sich die Informationen der Reiseleitung anhören.
In der Haupteinkaufsstraße sind wir dann wieder ausgestiegen um uns etwas zu Essen zu besorgen. Ein Tipp an dieser Stelle für alle, die auch noch mal nach China reisen möchten. Geht einfach mal ein paar Straßen weiter und weg von der Haupteinkaufsstraße, wir haben in einem leckeren kleinen Restaurant zu normalen Preisen (also 6 Yuen) eine leckere Portion bekommen. Einmal Reis mit Gemüse und Fleisch und einmal Nudeln. Nur zu beachten, man sollte sich rudimentär verständigen können, da es keine Bilder auf den Karten gibt, aber das bekommen Anne und ich ja inzwischen hin ;-)
Wir vermuten übrigens auch, dass diese Essenstände in der Haupteinkaufsstraße der Grund für die vielen schlimmen Geschichten über das Essen in China sind. Hier werden nämlich sämtliche Pauschaltouristen durchgeschleust und dementsprechend dürfte wohl auch die Qualität des Essens sein…
Nach einem weiteren Spaziergang durch die Gassen sind wir dann wieder im Hostel angekommen um einzuchecken und man muss sagen, den Titel „Sauberstes Hostel 2010“ hatte man sich wirklich verdient. Alle Zimmer und die sanitären Anlagen waren wie geleckt, auch die Bar mit Billardtisch usw. konnte sich echt sehen lassen. Außerdem war die Lage phänomenal gut, man konnte alles in der Innenstadt zu Fuß erreichen. Und das alles für 45 Yuen die Nacht, einfach klasse. Der Name des Hostels war "International Youth Hostel People´s Square", für jeden der dort auch mal absteigen möchte.

Die Bar des Hostels
Nachdem wir uns dann geduscht hatten ging es dann zurück zum BUND, inzwischen war es ja dunkel und da sollte die Skyline noch schöner sein als bei Tag. Und was soll ich sagen, es stimmte, aber seht selbst:

Anschließend ging es dann zurück ins Hostel, von 8 – 11 Uhr war Happy Hour, also zwei Cocktails zum Preis von einen. Das haben wir dann auch ausgenutzt und mal so 1,2,3… Cocktails getrunken. Auch in der Bar haben wir dann Leute aus Schweden, Weißrussland und natürlich China getroffen, also ein paar neue internationale Kontakte knüpfen. Außerdem haben wir zu späterer Stunde auch noch ein bisschen Tanzen in der Bar geübt. Am Montag war ja die erste Übungseinheit für unseren heutigen Tanzabend mit den Studenten und daher haben wir am Wochenende also schon mal vorab geprobt. Wie grazil wir jetzt auf der Tanzfläche aussahen (vergesst nicht, wir hatten schon 1,2,3… Cocktails auf) kann ich nicht beurteilen, zumindest hatten die anderen Hostelgäste aber Spaß ;-)
Nach einer relativ kurzen Nacht waren wir dann wieder recht früh gegen neun Uhr auf den Beinen und es ging weiter mit dem Kulturprogramm. Spontan mussten wir auswählen, in welches der drei Museen in unserer Nähe es gehen sollte: „Shanghai Museum“, „Shanghai Stadtplanungsmuseum“ und „Shanghai Kunstmuseum“ standen zur Auswahl. Nach reiflicher und intensiver Überlegung (die Schlange vorm „Shanghai Museum“ war uns zu lang, das Kunstmuseum hatten wir nicht auf Anhieb gefunden ;-)) ging es dann zum Stadtplanungsmuseum. Das war auch eine richtig gute Entscheidung, die Geschichte der Stadt wurde anschaulich und mit vielen Modellen gezeigt, also einfache Kost für uns ,-)
Auch hier die Bilder:

Das Foyer des Museums mit den wichtigsten Highlights in Gold
Ein riesiges Modell von Shanghai, im Hintergrund die Menschen, damit man den Maßstab erahnen kann
Das beste Foto, die Nordwestbahn in Shanghai. Unsere Vermutung war, dass die Farben der Bahn am besten die Farben der Shanghaier Metro dargestellt haben, also einfach mal kurzerhand die Nordwestbahn nach Shanghai geholt ;-)
Nachdem wir dann wieder unseren Sightseeing-Bus als Transportmittel „missbraucht“ hatten ging es noch ein wenig durch die Altstadt und eine Einkaufsstraße (inkl. einem internationalen Buchladen, in dem ich mir ein neues, englisches Buch kaufen konnte) um anschließend mit der Metro zum Bahnhof zu fahren. Dann ging es mit dem Schnellzug nach Hause und gegen halb zwölf fielen wir dann ziemlich müde ins Bett (irgendwie beende ich jede Wochenendreise mit diesem Satz, aber gut, der passt halt auch ;-))
Da ich jetzt ja schon seit einer Woche nichts mehr geschrieben hatte hier noch zwei „aktuelle Meldungen“ aus dieser Woche.
Am Montagabend stand das erste (und einzige…) Training für unseren Tanzabend am heutigen Donnerstag an. Es war richtig lustig, auf dem Programm standen der Langsame und der Wiener Walzer sowie der ChaChaCha. Die Grundschritte haben wir jetzt wieder drauf, heute Abend zeigen wir diese dann gemeinsam mit Hr. Haederle (der richtig gut Tanzen kann) ca. 100 Studenten. Ich bin schon gespannt und werde berichten. Diesmal auch etwas zeitnaher, da wir am Wochenende „zu Hause“ bleiben und somit mal etwas mehr Zeit da ist.
Gestern Abend, also am Mittwoch, war ich dann beim Frisör. Ja, das funktioniert auch ganz ohne Sprache und ist sogar ganz gut gelungen. Da ich ja, wie ihr alle wisst, sehr hohe Ansprüche an meine Frisur habe will dieses Lob von mir natürlich schon was heißen ;-)
Nein, mal im Ernst, ist also tatsächlich ganz gut geworden, es wurde aber auch mal Zeit. In Deutschland hatte mir ein Azubi-Kollege mal gesagt: „Sag mal Alex, hat deine Frisöse die Finger gebrochen, oder lässt du dir Rastalocken wachsen?“ Na ja, und damals waren die Haare nicht so lang, wie sie jetzt waren, daher war es wie gesagt mal an der Zeit…
Mit diesen Infos höre ich dann jetzt auch wieder auf, die nächsten Infos gibt es dann zum Tanzabend und unserem Besuch im Kinderheim, der für Freitag auf dem Programm steht.
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alex_w am 20. Oktober 11
Da ich jetzt einen neuen Beitrag über die vergangene Woche online gestellt habe, ist das Gedicht aus dem Beitrag davor ein wenig nach unten gerutscht. Da es aber, gerade wegen der beigefügten Kommentare meines Lieblingsbruders, durchaus lesenswert ist, habe ich es einfach mal inkl. der Kommentare als neuen Beitrag hochgeladen, hier also die ganze "Geschichte":
Weit von China komme ich her,
und ich muss euch sagen, dort hupt man doch sehr,
der Ton, der in Deutschland genutzt wird nur in höchster Not,
gehört hier auf den Straßen zum täglichen Wasser und Brot.
Wenn wir erst mal wieder zurück in Deutschland sind,
werden wir uns daher im Straßenverkehr benehmen wie ein kleines Kind,
viel Lärm und Fahrer, die die Kurven schneiden,
all das zu ignorieren lässt sich hier gar nicht vermeiden.
Dabei ist es normal auch zu überholen auf der rechten Seite,
und zu nutzen die Straße auf der gesamten Breite,
ganz egal ob eine doppelte Linie ist auf der Straße in der Mitte,
da denkt sich jeder Deutsche: Ich möchte doch nur überleben bitte.
Wie ihr seht kann man hier auf den Straßen also einiges Erleben,
insbesondere wie man sich ordentlich benimmt daneben,
wenn ich also wieder zurück bin in der ersten Zeit,
müsst ihrNachsicht mit mir haben und nicht denken ich sei breit.
Der für euch doch ganz neue Fahrstil von mir,
liegt an den Erfahrungen und der Sozialisierung von hier,
und da ich merke wie schwierig es ist die Worte in Reime zu binden,
werde ich nun mal versuchen ein gelungenes Ende zu finden.
Auf die Frage was wir denn besonders vermissen,
und wann wir denn vielleicht wegen dem Essen die weiße Fahne hissen,
können wir nur sagen,
es geht ihm gut, dem Magen,
aber den geordneten, deutschen Straßenverkehr,
den vermissen wir hier doch sehr.
Aus diesem einfachen Eintrag entwickelte sich dann eine länger dauernde Geschichte. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung, also am 18. Oktober, konnte es sich mein Bruder natürlich nicht nehmen lassen, das Gedicht mit einem entsprechenden Kommentar zu würdigen. Aufgrund der besonderen Form seines Kommentares hat er sich dadurch einen „Gastbeitrag“ in diesem Werk mehr als redlich verdient:
Als kleine Rezession:
Das Gedicht ist weder bitter, noch böse
aber weder wie von Schiller, noch Goethe.
Du bist noch nicht der Größte
Poet, der hier lebt.
Füttere den deutschen Dichtern Reime
Bis ihr alle Brecht wie Berthold
Das wäre echter Erfolg.
Erstick oie wie Sagrotan die Keime
oder wie Alex vom Smog
ich geh jetzt malen wie der Van Gogh.
Dieser Kommentar konnte selbstverständlich nicht einfach so im Raume stehen bleiben, sodass auch ich noch einmal meine literarischen Fähigkeiten bemüht habe und schon am Abend des 18. Oktober meine Erwiderung präsentieren konnte:
Ach mein liebes Bruderherz,
deine Kritik, sie versetzt mir großen Schmerz.
Wobei zur zweiten Strophe muss ich sagen,
beim Verstehen bin ich doch am verzagen.
Was genau willst du mit deinen Worten bezwecken,
oder sind sie nur gedacht um mich zu necken?
Deine Reime wirken doch auch sehr gezwungen,
da hast du wohl länger mit dir selbst gerungen.
Also bitte schreibe doch ganz bald mir,
was du hast gedacht beim Schreiben dir.
Wie schon gesagt entwickelte sich ein lustiges Spiel, sodass auch Jens noch einmal zu einer Antwort „ausholte“, ebenfalls nur einen Tag später, nämlich am 19. Oktober:
Gedacht ich hab mir gar nicht viel,
gesehen es als freudig Spiel.
Es ist ein schöner Zeitvertreib,
mit dir im Kontakt ich bleib.
Mein Text hat kein Sinn und keine Logik
ich versuch auch gar nicht das mein Scheiß Niveau kriegt.
Aber wer sagt, dieses nichts wäre zu nichts nütze,
ist ein Nichtsnutz, der sich seiner Nichtigkeit unnützerweise nicht bewusst ist.
Das Nichts bewusst zu nutzen, in dem Bewusstsein nichts zu wissen und zu nützen,
ist der Wahre Wert des Wissens um das Nichts! ;)
Das ist das Geheimnis unserer Macht,
die uns unsere Eltern haben beigebracht! :D
Na ja, nach diesem schon philosophischen Erguss meines Bruders, musste natürlich auch ich eine Antwort finden. Es dauerte allerdings bis zum Abend des 19. Oktobers:
Jaja, das du manchmal nicht denkst ist das Problem,
vielleicht mal aktivieren du solltest dein Betriebssystem.
Ich hoffe mal, auch für dich ist das hier alles nur im Scherz,
und meine Reime treffen nicht mitten in dein Herz.
Mit dir in Kontakt zu bleiben auch für mich ist eine schöne Sache,
weswegen ich mir auch den ganzen Aufwand hier mache.
Deine zweite Strophe brachte mich doch sehr zum Denken,
drauf gekommen bist du wohl nur mit der Hilfe von besonderen Getränken.
Und um das ganze hier irgendwann mal zu Ende zu bringen,
und unsere Worte nicht noch länger müssen in Reime zu zwingen,
schlage ich an dieser Stelle einfach mal vor,
das letzte Wort, das hat der Tutor.
Also wenn wir uns noch möchten was sagen,
dann werden wir uns ab sofort normal betragen!!!
Mit diesen Worten fand der "Wettstreit der Dichter" dannn auch sein Ende.
Weit von China komme ich her,
und ich muss euch sagen, dort hupt man doch sehr,
der Ton, der in Deutschland genutzt wird nur in höchster Not,
gehört hier auf den Straßen zum täglichen Wasser und Brot.
Wenn wir erst mal wieder zurück in Deutschland sind,
werden wir uns daher im Straßenverkehr benehmen wie ein kleines Kind,
viel Lärm und Fahrer, die die Kurven schneiden,
all das zu ignorieren lässt sich hier gar nicht vermeiden.
Dabei ist es normal auch zu überholen auf der rechten Seite,
und zu nutzen die Straße auf der gesamten Breite,
ganz egal ob eine doppelte Linie ist auf der Straße in der Mitte,
da denkt sich jeder Deutsche: Ich möchte doch nur überleben bitte.
Wie ihr seht kann man hier auf den Straßen also einiges Erleben,
insbesondere wie man sich ordentlich benimmt daneben,
wenn ich also wieder zurück bin in der ersten Zeit,
müsst ihrNachsicht mit mir haben und nicht denken ich sei breit.
Der für euch doch ganz neue Fahrstil von mir,
liegt an den Erfahrungen und der Sozialisierung von hier,
und da ich merke wie schwierig es ist die Worte in Reime zu binden,
werde ich nun mal versuchen ein gelungenes Ende zu finden.
Auf die Frage was wir denn besonders vermissen,
und wann wir denn vielleicht wegen dem Essen die weiße Fahne hissen,
können wir nur sagen,
es geht ihm gut, dem Magen,
aber den geordneten, deutschen Straßenverkehr,
den vermissen wir hier doch sehr.
Aus diesem einfachen Eintrag entwickelte sich dann eine länger dauernde Geschichte. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung, also am 18. Oktober, konnte es sich mein Bruder natürlich nicht nehmen lassen, das Gedicht mit einem entsprechenden Kommentar zu würdigen. Aufgrund der besonderen Form seines Kommentares hat er sich dadurch einen „Gastbeitrag“ in diesem Werk mehr als redlich verdient:
Als kleine Rezession:
Das Gedicht ist weder bitter, noch böse
aber weder wie von Schiller, noch Goethe.
Du bist noch nicht der Größte
Poet, der hier lebt.
Füttere den deutschen Dichtern Reime
Bis ihr alle Brecht wie Berthold
Das wäre echter Erfolg.
Erstick oie wie Sagrotan die Keime
oder wie Alex vom Smog
ich geh jetzt malen wie der Van Gogh.
Dieser Kommentar konnte selbstverständlich nicht einfach so im Raume stehen bleiben, sodass auch ich noch einmal meine literarischen Fähigkeiten bemüht habe und schon am Abend des 18. Oktober meine Erwiderung präsentieren konnte:
Ach mein liebes Bruderherz,
deine Kritik, sie versetzt mir großen Schmerz.
Wobei zur zweiten Strophe muss ich sagen,
beim Verstehen bin ich doch am verzagen.
Was genau willst du mit deinen Worten bezwecken,
oder sind sie nur gedacht um mich zu necken?
Deine Reime wirken doch auch sehr gezwungen,
da hast du wohl länger mit dir selbst gerungen.
Also bitte schreibe doch ganz bald mir,
was du hast gedacht beim Schreiben dir.
Wie schon gesagt entwickelte sich ein lustiges Spiel, sodass auch Jens noch einmal zu einer Antwort „ausholte“, ebenfalls nur einen Tag später, nämlich am 19. Oktober:
Gedacht ich hab mir gar nicht viel,
gesehen es als freudig Spiel.
Es ist ein schöner Zeitvertreib,
mit dir im Kontakt ich bleib.
Mein Text hat kein Sinn und keine Logik
ich versuch auch gar nicht das mein Scheiß Niveau kriegt.
Aber wer sagt, dieses nichts wäre zu nichts nütze,
ist ein Nichtsnutz, der sich seiner Nichtigkeit unnützerweise nicht bewusst ist.
Das Nichts bewusst zu nutzen, in dem Bewusstsein nichts zu wissen und zu nützen,
ist der Wahre Wert des Wissens um das Nichts! ;)
Das ist das Geheimnis unserer Macht,
die uns unsere Eltern haben beigebracht! :D
Na ja, nach diesem schon philosophischen Erguss meines Bruders, musste natürlich auch ich eine Antwort finden. Es dauerte allerdings bis zum Abend des 19. Oktobers:
Jaja, das du manchmal nicht denkst ist das Problem,
vielleicht mal aktivieren du solltest dein Betriebssystem.
Ich hoffe mal, auch für dich ist das hier alles nur im Scherz,
und meine Reime treffen nicht mitten in dein Herz.
Mit dir in Kontakt zu bleiben auch für mich ist eine schöne Sache,
weswegen ich mir auch den ganzen Aufwand hier mache.
Deine zweite Strophe brachte mich doch sehr zum Denken,
drauf gekommen bist du wohl nur mit der Hilfe von besonderen Getränken.
Und um das ganze hier irgendwann mal zu Ende zu bringen,
und unsere Worte nicht noch länger müssen in Reime zu zwingen,
schlage ich an dieser Stelle einfach mal vor,
das letzte Wort, das hat der Tutor.
Also wenn wir uns noch möchten was sagen,
dann werden wir uns ab sofort normal betragen!!!
Mit diesen Worten fand der "Wettstreit der Dichter" dannn auch sein Ende.
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alex_w am 20. Oktober 11
Das vergangene Wochenende startete am Freitag mit dem Geburtstag von Anne. Morgens gab es, wie es sich gehört, ein leckeres Frühstück. Dabei griffen wir wie üblich auf eine sehr ausgewogene Kost zurück, neben Obst also sehr viel süßes Gebäck und Plätzchen (Oreo-Kekse, die Werbung im deutschen Fernsehen ist zwar sch… (oder habt ihr eurem Hund schon mal erklärt, wie man Kekse ist???), aber sie schmecken einfach richtig, richtig gut).
Nachdem wir den Arbeitstag dann erfolgreich hinter uns gebracht hatten stand am Abend die Feier an. Hierfür steuerten wir zunächst ein Restaurant an, in dem man für 39 Yuen so viel essen und trinken (!!!) konnte wie man wollte. Dabei konnte man sich die Speisen vom Buffet holen, und dann selbst auf einer Art „Tischgrill“ zubereiten. Es war einfach nur lecker und auch die Getränke schmeckten uns ausgezeichnet. Die Idee, zu diesem Restaurant zu gehen stammte von Sonja und Anne, die hier bereits schon einmal mit Studenten waren. Die einheitliche Meinung nach dem Festmahl:
Das war nicht das letzte Ma(h)l in diesem Restaurant.
Morgens frühstücken...
und abends lecker essen
...und trinken ;-)
Im Anschluss ging es dann mit sehr vollen Mägen weiter. Seit dem wir mit Herrn Häderle Billard spielen waren, wussten wir ja auch, wo es eine Bar in Tai´an gibt, sodass unser Ziel feststand. Auch hier saßen wir noch ganz nett zusammen und tranken bei gar nicht mal so schlechter Livemusik noch ein, zwei Bier. Außer uns waren in der Bar übrigens handgezählte 6 Gäste, sodass der Aufwand einer Liveband doch recht beachtlich ist.
Wie gesagt, eine Bar hatten wir dann auch gefunden
und der Ausblick war auch ganz schön.
War doch ein ganz schöner Geburtstag, oder Anne?!
Am Samstag stand dann der Tagesausflug nach Jinan auf dem Plan. Begleitet wurden wir dabei von Carla, einer Studentin des ersten Semesters. Als erstes stand auch in Jinan ein bisschen Sightseeing auf dem Programm. Die „Baoutu – Quellen“, das Highlight Jinans. Eingebettet waren diese Quellen in einen schönen Park, in dem wir uns sehr gut vom Vortag erholen konnten und dabei ganz entspannt in der Gegend rumlaufen konnten. Das ist ja auch mal schön ;-)
Zunächst mal ein Gruppenbild, und falls ihr euch fragt, warum wir nur zu viert sind:
Hier ein Bild von unserer fleißigsten Fotografin, von Viktoria stammen viele Bilder von meinem Blog hier, daher fehlt sie mal ab und zu.
Also hier mal ein einzelnes Bild als Dankeschön für die vielen guten Bilder Viktoria!!!
Die "sprudelnen" Quellen, manchmal ist der Wasserdruck aber auch wohl ein bisschen stärker...
Jinan ist die Provinzhauptstadt, und daher auch schon ein bisschen westlicher angehaucht...

Zum Abschluss mal wieder was kulinarisches, das gab es mittags in einem Restaurant, die "Spezialität" des Hauses ;-)
Am Nachmittag stand dann Einkaufen bei einem Adidas-Shop oder ein Spaziergang durch die Stadt auf dem Programm. Die Rückfahrt zu organisieren gestaltete sich dann abwechslungsreich. Der Fahrkartenautomat für die Züge wollte unsere Kreditkarten nicht so wirklich akzeptieren und die Schalter waren einfach nur heillos überfüllt, sodass Sonja und ich auf den Busbahnhof ausgewichen sind. Hier war die Fahrt sogar günstiger, als wenn wir den Zug genommen hätten, dafür dauerte sie auch etwas länger (1,5 Stunden).
Im Bus trafen wir dann noch Sonja, eine Studentin von Sonja (kein Schreibfehler, die heißen wirklich beide gleich ;-)). Mit ihr sind wir dann zusammen in Tai´an noch kurz was essen gegangen, dann ging es zurück zur Uni. Müde und erschöpft ging es dann aber auch ins Bett.
Am Sonntag konnten wir dann auch mal einen Tag ausschlafen, die letzten Wochen war ja, egal ob in der Woche oder am Wochenende, doch immer ein bisschen Dampf drin.
Nach einem leckeren Frühstück ging es dann aber (und jetzt aufgepasst!!!) ins Büro um noch ein bisschen zu arbeiten. Ja, ihr lest richtig, Sonntag Vormittag, und Anne und ich waren im Büro um zu arbeiten. Ich habe es sogar geschafft, den wissenschaftlichen Beitrag fertig zu stellen. Diese Aufgabe ist also (zum Glück) bewältigt, sodass ich mich jetzt eigentlich mal meiner Bachelor-Thesis zuwenden könnte, aber vielleicht mache ich jetzt doch erst mal ein, zwei Wochen Pause ;-)
Sonntag Mittag waren wir dann mit drei Studenten zum Essen verabredet. Der Vorteil, wenn man mit Studenten essen geht ist, dass sie im Normalfall wissen, was richtig gut schmeckt. Außerdem weiß man (zumindest in den meisten Fällen ;-)) was man gerade isst und bestellt nicht auf gut Glück von der Karte.
Am Nachmittag haben wir dann noch auf dem Campus die Sonne und das schöne Wetter (über 20 Grad, keine Wolken in Sicht, um hier mal ein bisschen Neid bei euch im kalten Deutschland zu wecken ;-)) genossen und noch ein bisschen Vokabeln usw. gelernt.
Am Abend waren Anne und ich dann mit einem Studenten mal wieder auf dem Nachtmarkt, der letzte Besuch lag doch schon wieder ein bisschen zurück. Hier habe ich sogar einen Pullover für 35 Yuen gefunden, der passte und gut aussieht, also mal direkt zugeschlagen. Außerdem hat Vinsent (der Student) uns ein paar Infos über die Zubereitung mancher Speisen und die Herkunft des Fettes gegeben. Aus Rücksicht auf die europäischen Gemüter werde ich einfach mal verschweigen, dass der Verdacht besteht, dass das Fett aus der Kanalisation stammt, ups, jetzt habe ich es doch gesagt ;-)
Wir gehen da heute Abend übrigens wieder zum Essen hin, nach 8 Wochen China ist man in dieser Beziehung abgeklärt...
Zur Abwechslung an dieser Stelle auch mal wieder was aus den Tutorien. Da am Donnerstag die erste Klausur für unsere Studenten des dritten Semesters in diesem Semester ansteht, steigt so langsam die Nervosität und die Tutorien sind von einer noch konzentrierteren Atmosphäre beherrscht, als es sie eh schon immer gibt. Dieses wird noch dadurch unterstützt, dass die Klausur zur VWL recht umfangreich ist, und somit noch eine Menge Stoff zu lernen ist.
Am Dienstag Abend waren wir dann auf Einladung von Herrn Pöllmann essen, da er am Wochenende schon wieder abreisen wird. Zum Abschluss seines Aufenthaltes hat er also alle Tutoren und Dozenten eingeladen. Als weitere Gäste waren außerdem Anna (eine ehemalige Tutorin aus dem WS2009) und ihr Freund Julian da, die im Moment ein halbes Jahr durch Asien touren und auch mal in Tai´an vorbei schauen wollten. Nach dem Essen entstand dann bei einigen die spontane Idee zum KTV zu gehen. Und so machten Hr. Qiu, Anna, Julian, Anne, Sonja und ich uns auf den Weg, noch ein „bisschen“ zu singen.
Aus dem „Bisschen“ wurde dann auch ein bisschen mehr, sodass wir jetzt also auch wissen, wo es andere alkoholische Dinge als Bier zu trinken gibt. Außerdem wissen wir, dass Herr Qiu richtig gut singen kann und dass man auch in der Woche „etwas“ länger im KTV unterwegs sein kann ;-)
Heute morgen beim Frühstück hatte allerdings niemand irgendwelche Schmerzen zu beklagen, so schlimm war es dann doch nicht.
Hier die Bilder
Anna und Julian, zwei richtig nette Leute, vielleicht treffen wir sie ja im Dezember noch mal wieder
Hr. Qiu war auch dabei und hat seine Gesangskünste unter Beweis gestellt
Alanis Morisette, ja ne is klar...
Am Mittwochabend waren wir dann (wie schon angekündigt) wieder auf dem Nachtmarkt. Anna und Julian wollten auch gerne mit, noch sind sie ja hier in Tai´an und da die beiden echt nett sind, haben wir die Gelegenheit dann auch ergriffen. Im Anschluss waren wir noch in einem sehr schönen Café/Bar, die wir bislang noch nicht kannten. Also auch hier in Tai´an gibt es Möglichkeiten, man muss halt nur wissen, wo.
Dieses Wochenende geht es dann für Anne und mich nach Shanghai, danach werden wir dann mal weiter hier die Gegend erkunden, mal sehen, welche Entdeckungen wir noch so machen…
Daher jetzt erst mal, bis bald
Nachdem wir den Arbeitstag dann erfolgreich hinter uns gebracht hatten stand am Abend die Feier an. Hierfür steuerten wir zunächst ein Restaurant an, in dem man für 39 Yuen so viel essen und trinken (!!!) konnte wie man wollte. Dabei konnte man sich die Speisen vom Buffet holen, und dann selbst auf einer Art „Tischgrill“ zubereiten. Es war einfach nur lecker und auch die Getränke schmeckten uns ausgezeichnet. Die Idee, zu diesem Restaurant zu gehen stammte von Sonja und Anne, die hier bereits schon einmal mit Studenten waren. Die einheitliche Meinung nach dem Festmahl:
Das war nicht das letzte Ma(h)l in diesem Restaurant.
Morgens frühstücken...
und abends lecker essen
...und trinken ;-)
Im Anschluss ging es dann mit sehr vollen Mägen weiter. Seit dem wir mit Herrn Häderle Billard spielen waren, wussten wir ja auch, wo es eine Bar in Tai´an gibt, sodass unser Ziel feststand. Auch hier saßen wir noch ganz nett zusammen und tranken bei gar nicht mal so schlechter Livemusik noch ein, zwei Bier. Außer uns waren in der Bar übrigens handgezählte 6 Gäste, sodass der Aufwand einer Liveband doch recht beachtlich ist.
Wie gesagt, eine Bar hatten wir dann auch gefunden
und der Ausblick war auch ganz schön.
War doch ein ganz schöner Geburtstag, oder Anne?!
Am Samstag stand dann der Tagesausflug nach Jinan auf dem Plan. Begleitet wurden wir dabei von Carla, einer Studentin des ersten Semesters. Als erstes stand auch in Jinan ein bisschen Sightseeing auf dem Programm. Die „Baoutu – Quellen“, das Highlight Jinans. Eingebettet waren diese Quellen in einen schönen Park, in dem wir uns sehr gut vom Vortag erholen konnten und dabei ganz entspannt in der Gegend rumlaufen konnten. Das ist ja auch mal schön ;-)
Zunächst mal ein Gruppenbild, und falls ihr euch fragt, warum wir nur zu viert sind:
Hier ein Bild von unserer fleißigsten Fotografin, von Viktoria stammen viele Bilder von meinem Blog hier, daher fehlt sie mal ab und zu.
Also hier mal ein einzelnes Bild als Dankeschön für die vielen guten Bilder Viktoria!!!
Die "sprudelnen" Quellen, manchmal ist der Wasserdruck aber auch wohl ein bisschen stärker...
Jinan ist die Provinzhauptstadt, und daher auch schon ein bisschen westlicher angehaucht...

Zum Abschluss mal wieder was kulinarisches, das gab es mittags in einem Restaurant, die "Spezialität" des Hauses ;-)
Am Nachmittag stand dann Einkaufen bei einem Adidas-Shop oder ein Spaziergang durch die Stadt auf dem Programm. Die Rückfahrt zu organisieren gestaltete sich dann abwechslungsreich. Der Fahrkartenautomat für die Züge wollte unsere Kreditkarten nicht so wirklich akzeptieren und die Schalter waren einfach nur heillos überfüllt, sodass Sonja und ich auf den Busbahnhof ausgewichen sind. Hier war die Fahrt sogar günstiger, als wenn wir den Zug genommen hätten, dafür dauerte sie auch etwas länger (1,5 Stunden).
Im Bus trafen wir dann noch Sonja, eine Studentin von Sonja (kein Schreibfehler, die heißen wirklich beide gleich ;-)). Mit ihr sind wir dann zusammen in Tai´an noch kurz was essen gegangen, dann ging es zurück zur Uni. Müde und erschöpft ging es dann aber auch ins Bett.
Am Sonntag konnten wir dann auch mal einen Tag ausschlafen, die letzten Wochen war ja, egal ob in der Woche oder am Wochenende, doch immer ein bisschen Dampf drin.
Nach einem leckeren Frühstück ging es dann aber (und jetzt aufgepasst!!!) ins Büro um noch ein bisschen zu arbeiten. Ja, ihr lest richtig, Sonntag Vormittag, und Anne und ich waren im Büro um zu arbeiten. Ich habe es sogar geschafft, den wissenschaftlichen Beitrag fertig zu stellen. Diese Aufgabe ist also (zum Glück) bewältigt, sodass ich mich jetzt eigentlich mal meiner Bachelor-Thesis zuwenden könnte, aber vielleicht mache ich jetzt doch erst mal ein, zwei Wochen Pause ;-)
Sonntag Mittag waren wir dann mit drei Studenten zum Essen verabredet. Der Vorteil, wenn man mit Studenten essen geht ist, dass sie im Normalfall wissen, was richtig gut schmeckt. Außerdem weiß man (zumindest in den meisten Fällen ;-)) was man gerade isst und bestellt nicht auf gut Glück von der Karte.
Am Nachmittag haben wir dann noch auf dem Campus die Sonne und das schöne Wetter (über 20 Grad, keine Wolken in Sicht, um hier mal ein bisschen Neid bei euch im kalten Deutschland zu wecken ;-)) genossen und noch ein bisschen Vokabeln usw. gelernt.
Am Abend waren Anne und ich dann mit einem Studenten mal wieder auf dem Nachtmarkt, der letzte Besuch lag doch schon wieder ein bisschen zurück. Hier habe ich sogar einen Pullover für 35 Yuen gefunden, der passte und gut aussieht, also mal direkt zugeschlagen. Außerdem hat Vinsent (der Student) uns ein paar Infos über die Zubereitung mancher Speisen und die Herkunft des Fettes gegeben. Aus Rücksicht auf die europäischen Gemüter werde ich einfach mal verschweigen, dass der Verdacht besteht, dass das Fett aus der Kanalisation stammt, ups, jetzt habe ich es doch gesagt ;-)
Wir gehen da heute Abend übrigens wieder zum Essen hin, nach 8 Wochen China ist man in dieser Beziehung abgeklärt...
Zur Abwechslung an dieser Stelle auch mal wieder was aus den Tutorien. Da am Donnerstag die erste Klausur für unsere Studenten des dritten Semesters in diesem Semester ansteht, steigt so langsam die Nervosität und die Tutorien sind von einer noch konzentrierteren Atmosphäre beherrscht, als es sie eh schon immer gibt. Dieses wird noch dadurch unterstützt, dass die Klausur zur VWL recht umfangreich ist, und somit noch eine Menge Stoff zu lernen ist.
Am Dienstag Abend waren wir dann auf Einladung von Herrn Pöllmann essen, da er am Wochenende schon wieder abreisen wird. Zum Abschluss seines Aufenthaltes hat er also alle Tutoren und Dozenten eingeladen. Als weitere Gäste waren außerdem Anna (eine ehemalige Tutorin aus dem WS2009) und ihr Freund Julian da, die im Moment ein halbes Jahr durch Asien touren und auch mal in Tai´an vorbei schauen wollten. Nach dem Essen entstand dann bei einigen die spontane Idee zum KTV zu gehen. Und so machten Hr. Qiu, Anna, Julian, Anne, Sonja und ich uns auf den Weg, noch ein „bisschen“ zu singen.
Aus dem „Bisschen“ wurde dann auch ein bisschen mehr, sodass wir jetzt also auch wissen, wo es andere alkoholische Dinge als Bier zu trinken gibt. Außerdem wissen wir, dass Herr Qiu richtig gut singen kann und dass man auch in der Woche „etwas“ länger im KTV unterwegs sein kann ;-)
Heute morgen beim Frühstück hatte allerdings niemand irgendwelche Schmerzen zu beklagen, so schlimm war es dann doch nicht.
Hier die Bilder
Anna und Julian, zwei richtig nette Leute, vielleicht treffen wir sie ja im Dezember noch mal wieder
Hr. Qiu war auch dabei und hat seine Gesangskünste unter Beweis gestellt
Alanis Morisette, ja ne is klar...
Am Mittwochabend waren wir dann (wie schon angekündigt) wieder auf dem Nachtmarkt. Anna und Julian wollten auch gerne mit, noch sind sie ja hier in Tai´an und da die beiden echt nett sind, haben wir die Gelegenheit dann auch ergriffen. Im Anschluss waren wir noch in einem sehr schönen Café/Bar, die wir bislang noch nicht kannten. Also auch hier in Tai´an gibt es Möglichkeiten, man muss halt nur wissen, wo.
Dieses Wochenende geht es dann für Anne und mich nach Shanghai, danach werden wir dann mal weiter hier die Gegend erkunden, mal sehen, welche Entdeckungen wir noch so machen…
Daher jetzt erst mal, bis bald
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alex_w am 17. Oktober 11
Weit von China komme ich her,
und ich muss euch sagen, dort hupt man doch sehr,
der Ton, der in Deutschland genutzt wird nur in höchster Not,
gehört hier auf den Straßen zum täglichen Wasser und Brot.
Wenn wir erst mal wieder zurück in Deutschland sind,
werden wir uns daher im Straßenverkehr benehmen wie ein kleines Kind,
viel Lärm und Fahrer, die die Kurven schneiden,
all das zu ignorieren lässt sich hier gar nicht vermeiden.
Dabei ist es normal auch zu überholen auf der rechten Seite,
und zu nutzen die Straße auf der gesamten Breite,
ganz egal ob eine doppelte Linie ist auf der Straße in der Mitte,
da denkt sich jeder Deutsche: Ich möchte doch nur überleben bitte.
Wie ihr seht kann man hier auf den Straßen also einiges Erleben,
insbesondere wie man sich ordentlich benimmt daneben,
wenn ich also wieder zurück bin in der ersten Zeit,
müsst ihr Nachsicht mit mir haben und nicht denken ich sei breit.
Der für euch doch ganz neue Fahrstil von mir,
liegt an den Erfahrungen und der Sozialisierung von hier,
und da ich merke wie schwierig es ist die Worte in Reime zu binden,
werde ich nun mal versuchen ein gelungenes Ende zu finden.
Auf die Frage was wir denn besonders vermissen,
und wann wir denn vielleicht wegen dem Essen die weiße Fahne hissen,
können wir nur sagen,
es geht ihm gut den Magen,
aber den geordneten, deutschen Straßenverkehr,
den vermissen wir hier doch sehr.
P.S., ich hatte ja angekündigt unter die Schriftsteller zu gehen, hier als der Versuch diese Ambitionen zu unterstreichen. Ob das mit mehr oder weniger Erfolg gelungen ist, überlasse ich ganz eurem Urteil ;-)

alex_w am 14. Oktober 11
So, nachdem ich nun doch sehr „reiselastig“ berichtet habe kommen hier mal wieder ein paar Infos rund um den Alltag hier in China, den gibt es natürlich auch noch.
Am Sonntagabend waren wir Billard spielen. Hr. Häderle hatte uns zum Anlass von Viktorias Geburtstag eingeladen. Und ohne die Einladung und die Ortskenntnisse hätten wir diese Bar/diesen Billardsalon auch wohl nicht gefunden. Man musste in eine etwas kleinere Nebengasse und in einen fast normalen Hauseingang hineingehen. Das war auch alles noch in Ordnung, spätestens beim Einstieg in den Fahrstuhl wären wir ohne das Wissen, dass oben eine Bar ist, aber wohl wieder umgekehrt. Der Geruch wirkte irgendwie nicht ganz sooooo einladend ;-)
Na ja, sei es wie es sei, die Möglichkeiten Billard zu spielen waren dafür hervorragend. Das lässt sich vor allen Dingen für die „äußeren Bedingungen“ behaupten, unsere persönlichen Möglichkeiten waren da doch eher limitierter…
Aber, Spaß hatten wir trotzdem, unsere Spiele haben halt immer nur etwas länger gedauert, als an den Nebentischen, positiv formuliert könnte man auch sagen: Wir haben die Spiele einfach mehr genossen…
Am Montagmorgen stand dann, wie inzwischen schon gewohnt, unser Sprachkurs auf dem Programm.Zwei Mal in der Woche versuchen wir, unser Chinesisch ein wenig auszubauen, bzw. erst einmal überhaupt aufzubauen…
Inzwischen machen wir sogar ganz gute Fortschritte, die Grundlagen der Kommunikation beherrschen wir schon. Anne und ich versuchen immer mal wieder mit Studenten oder anderen Leuten ins Gespräch zu kommen, sozusagen unser Test, ob uns auch andere Leute als die Sprachlehrerin verstehen ;-)
Und große Überraschung, meistens klappt das sogar, also, ein bisschen was werden wir wohl mitnehmen, auch wenn diese Sprache mit gefühlt eintausend verschiedenen Tönen doch ganz schön schwierig sein kann.
Am Dienstag stand dann nicht nur das normale Tutorium an, auch die Klausuraufsicht im ersten Semester musste bewältigt werden. Leider haben zwei Studenten versucht zu spicken, einer war dabei doch recht kreativ. Er hatte sich die Infos auf den Studentenausweis geschrieben, na ja, auch das wurde von Hr. Qiu entdeckt. Ansonsten waren aber alle ehrlich und haben die Klausur mit (hoffentlich gutem) Erfolg überstanden.
Ein Highlight war dann eine Radioshow am Donnerstag. Anne wurde von verschiedenen Studenten gefragt, ob wir uns nicht an einer Radioshow des Campussenders beteiligen möchten. Unser Institut war für die Gestaltung einer Sendung zuständig. Nachdem hier in China also schon die Grundlagen für eine Schriftstellerkarriere gelegt wurden, haben wir jetzt auch die ersten Schritte „On air“ genommen und können behaupten, dass wir schon mal im Radio waren.
Die Aufgabe war dabei durchaus zu bewältigen, wir mussten einen Artikel einer deutschen Zeitung vorlesen, bei dem es um die verpflichtende Einführung eines I-Pods bzw. eines I-Phones (das gibt es hier übrigens auch für 89,- EUR, ganz „original“ versteht sich ;-)) in einer amerikanischen Uni ging. Da konnte ich dann sogar spontan mit einsteigen und somit konnten Anne und ich dann Radiominuten sammeln. Nach Aussage von Sonja, die den Beitrag live gehört hat, konnte man uns auch verstehen. Fazit: Wir sind nach wie vor der deutschen Sprache mächtig, Lesekompetenz reicht noch für das chineische Radio ;-)
Richtig gut eingerichtetes Studio
Ansonsten steht heute noch der Geburtstag von Anne auf dem Programm, also jetzt noch ein bisschen Frühstücken, dann Arbeiten (ja, auch das muss sein) und heute abend in ein Restaurant und KTV oder Bar, mal sehen, was wir noch so finden.
Das Wochenende ist ansonsten ein bisschen ruhiger, am Samstag werden wir mal einen Tagesausflug nach Jinan machen, am Sonntag dann hier am Campus bleiben und ein bisschen mit den Studenten Tischtennis und/oder Badminton spielen. So ein ruhigeres Wochenende ist ja auch mal nicht ganz verkehrt, vielleicht komme ich dann auch mal schneller dazu, den nächsten Eintrag zu schreiben. Ich habe noch keine Ahnung, wozu mir da mal was einfällt, lasst euch überraschen
Bis dahin,
Am Sonntagabend waren wir Billard spielen. Hr. Häderle hatte uns zum Anlass von Viktorias Geburtstag eingeladen. Und ohne die Einladung und die Ortskenntnisse hätten wir diese Bar/diesen Billardsalon auch wohl nicht gefunden. Man musste in eine etwas kleinere Nebengasse und in einen fast normalen Hauseingang hineingehen. Das war auch alles noch in Ordnung, spätestens beim Einstieg in den Fahrstuhl wären wir ohne das Wissen, dass oben eine Bar ist, aber wohl wieder umgekehrt. Der Geruch wirkte irgendwie nicht ganz sooooo einladend ;-)
Na ja, sei es wie es sei, die Möglichkeiten Billard zu spielen waren dafür hervorragend. Das lässt sich vor allen Dingen für die „äußeren Bedingungen“ behaupten, unsere persönlichen Möglichkeiten waren da doch eher limitierter…
Aber, Spaß hatten wir trotzdem, unsere Spiele haben halt immer nur etwas länger gedauert, als an den Nebentischen, positiv formuliert könnte man auch sagen: Wir haben die Spiele einfach mehr genossen…
Am Montagmorgen stand dann, wie inzwischen schon gewohnt, unser Sprachkurs auf dem Programm.Zwei Mal in der Woche versuchen wir, unser Chinesisch ein wenig auszubauen, bzw. erst einmal überhaupt aufzubauen…
Inzwischen machen wir sogar ganz gute Fortschritte, die Grundlagen der Kommunikation beherrschen wir schon. Anne und ich versuchen immer mal wieder mit Studenten oder anderen Leuten ins Gespräch zu kommen, sozusagen unser Test, ob uns auch andere Leute als die Sprachlehrerin verstehen ;-)
Und große Überraschung, meistens klappt das sogar, also, ein bisschen was werden wir wohl mitnehmen, auch wenn diese Sprache mit gefühlt eintausend verschiedenen Tönen doch ganz schön schwierig sein kann.
Am Dienstag stand dann nicht nur das normale Tutorium an, auch die Klausuraufsicht im ersten Semester musste bewältigt werden. Leider haben zwei Studenten versucht zu spicken, einer war dabei doch recht kreativ. Er hatte sich die Infos auf den Studentenausweis geschrieben, na ja, auch das wurde von Hr. Qiu entdeckt. Ansonsten waren aber alle ehrlich und haben die Klausur mit (hoffentlich gutem) Erfolg überstanden.
Ein Highlight war dann eine Radioshow am Donnerstag. Anne wurde von verschiedenen Studenten gefragt, ob wir uns nicht an einer Radioshow des Campussenders beteiligen möchten. Unser Institut war für die Gestaltung einer Sendung zuständig. Nachdem hier in China also schon die Grundlagen für eine Schriftstellerkarriere gelegt wurden, haben wir jetzt auch die ersten Schritte „On air“ genommen und können behaupten, dass wir schon mal im Radio waren.
Die Aufgabe war dabei durchaus zu bewältigen, wir mussten einen Artikel einer deutschen Zeitung vorlesen, bei dem es um die verpflichtende Einführung eines I-Pods bzw. eines I-Phones (das gibt es hier übrigens auch für 89,- EUR, ganz „original“ versteht sich ;-)) in einer amerikanischen Uni ging. Da konnte ich dann sogar spontan mit einsteigen und somit konnten Anne und ich dann Radiominuten sammeln. Nach Aussage von Sonja, die den Beitrag live gehört hat, konnte man uns auch verstehen. Fazit: Wir sind nach wie vor der deutschen Sprache mächtig, Lesekompetenz reicht noch für das chineische Radio ;-)
Richtig gut eingerichtetes Studio
Ansonsten steht heute noch der Geburtstag von Anne auf dem Programm, also jetzt noch ein bisschen Frühstücken, dann Arbeiten (ja, auch das muss sein) und heute abend in ein Restaurant und KTV oder Bar, mal sehen, was wir noch so finden.
Das Wochenende ist ansonsten ein bisschen ruhiger, am Samstag werden wir mal einen Tagesausflug nach Jinan machen, am Sonntag dann hier am Campus bleiben und ein bisschen mit den Studenten Tischtennis und/oder Badminton spielen. So ein ruhigeres Wochenende ist ja auch mal nicht ganz verkehrt, vielleicht komme ich dann auch mal schneller dazu, den nächsten Eintrag zu schreiben. Ich habe noch keine Ahnung, wozu mir da mal was einfällt, lasst euch überraschen
Bis dahin,
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alex_w am 10. Oktober 11
Kommen wir nach dem kurzen Ausflug in die Welt des Sport nun also zum zweiten Teil unserer Reise.Wie oben schon mal kurz angerissen ging es also am Dienstagabend mit dem Nachtzug in Richtung Xiamen. Nach der 14-stündigen Fahrt, auf der ich tatsächlich 9 Stunden am Stück geschlafen habe und während der wir einen schönen Ausblick auf die Landschaft hatten, sind wir gegen halb zehn am Bahnhof angekommen.
Findet ihr die Bananen (in der linken Bildhäfte)? Dank der fachkundigen Infos von Sonja haben wir alle auch noch ein bisschen was über die Pflanzen gelernt ;-)

mehr Pflanzen
Vom Bahnhof ging es mit dem Taxi ins Hostel, dem Locanda-Hostel, und das kann ich jedem, der mal in Xiamen sein sollte, nur empfehlen. Schade war nur, dass wir uns aufteilen mussten, da in dem Hostel bei der Buchung nur drei Plätze frei waren. Somit waren Anne, Sonja und ich im Locanda, während Artur und Viktoria in einem anderen Hostel mehr in der Nähe des Stadtzentrums untergekommen waren. Hier aber die Bilder von unserer Unterkunft, um mal ein bisschen Werbung zu machen, dass es auch viele richtig schöne Hostels mit schöner Atmosphäre für kleines Geld gibt, auch wenn man schon mal die ein oder andere Überraschung (siehe Guangzhou) erleben kann:
Der Ausblick auf die Straße, um es mit Viktorias Worten zu sagen: "Das ist ja wie in Spanien"
Die Terasse des Hostels bei Tag...
...und bei Nacht
Mit der Fähre ging es dann rüber zur Insel Gulangyu, die direkt vor der Stadt Xiamen liegt (nur ein paar Minuten übers Wasser). Diese paar Minuten waren aber (wieder mal) ziemlich beengt, das Schiff auf der Schifffahrt (da war es wieder, das Wort mit drei „f“ ;-)) war auch brechendvoll, aber die kurze Zeit ließ es sich dann ganz gut aushalten.
Und dann waren wir da. Die Beschreibung der Insel nehme ich jetzt einfach mal mit einem Zitat meiner lieben Mittutorin Sonja vor, sie hat es mir abends extra noch mal diktiert, merken konnte ich mir das tagsüber nämlich nicht…
Also da waren wir dann auf der:
„Bäng-Bum-Bling-Glammy-Dammy-Shing-Hing-Bling-Insel“
Ich habe keine Ahnung, wie sie auf dieses grandiose Wortmonstrum gekommen ist, aber das war doch absolut einen Eintrag im Blog wert, also Sonja: Ehre, wem Ehre gebührt ;-)
Auch auf der Insel war es einfach voll, egal ob in der Innenstadt, oder aber am Strand. An richtige Erholung war somit eigentlich nicht zu denken. So haben wir uns damit beschäftigt, den ganzen Tag viel zu essen und uns durch alle möglichen Gerichte zu probieren. Auch eine schöne Beschäftigung, bei dem Wetter stand auch nur gesunde Dinge auf dem Speiseplan, also Eis, dann noch mal Eis, und nachmittags dann zur Abwechslung auch noch mal ein anderes Eis…
Menschen in China, der inzwischen gewohnte Anblick ;-)

egal, ob in der Fußgängergasse
...oder mit uns mitten drin
...oder aber am Strand
Beim weiteren Rundgang um die Insel haben wir dann einen schönen Weg entdeckt, der nicht ganz so überlaufen war und ganz schöne Ausblicke hatte. Auch eher leere Strände waren zu finden, sodass noch richtig Urlaubsfeeling aufkam. Die Erholung war hier in jedem Fall deutlich höher, als in den Fußgängergassen.
leere Plätze und Strände, so was gibt es also auch in China
Für den Abend stand dann für uns drei ein Ausflug in die Richtung der Universität von Xiamen an. :t. Aussage von verschiedenen Leuten die schönste Uni Chinas. Zwar war es nur in der Nacht, aber die Schönheit ließ sich tatsächlich erahnen. Dort trafen wir dann auch zwei deutsche Studentinnen, die uns einen Tipp für die Abendgestaltung geben konnten, das Café „Brown Sugar“. Ein Café/Bar mit einer tollen Atmosphäre, deutschen Zeitschriften (u.a. dem Spiegel, wir hätten uns also bilden können, haben wir dann aber doch gelassen ;-)) und etwas leckeres zu trinken gab es auch…Die Studentinnen sind dann irgendwann auch noch nachgekommen und wir haben noch zusammen ein bisschen was getrunken
Wie schon gewohnt mal ein Bilder:

Nein, das Grinsen kommt nich vom Alkohol, wir hatten einfach so Spaß...
Ladungssicherung, ach quatsch, das geht auch so...
Kommen wir zum letzten Tag des Urlaubs und als ich mir den Blog hier so durchgelesen habe ist mir selbst doch aufgefallen, dass ich immer nur schreibe, wie viel wir gegessen haben. Und leider muss (darf ;-)) ich das auch für diesen Donnerstag machen, denn das war schon ein ganzer Tag, der vom Essen geprägt war.
Es ging morgens mit dem Frühstück los, das gab es nämlich (recht ausführlich, von neun bis elf) bei Starbucks auf einer wunderschönen Dachterasse eines vierstöckigen Hauses. Der Starbucks erstreckte sich ebenfalls über die gesamten vier Etagen, also eine irrsinnige Größe. Aber der Ausblick oben war einfach super, darum hingen wir dann auch da bis um viertel nach elf, war ja schließlich Urlaub ;-)
Wo wir bei Starbucks waren kommen wir mal zu anderen westlichen Dingen. Wie ihr an den Marken sehen könnt gibt es auch hier Leute mit richtig Geld, wir sind dann aber wieder zurück gekehrt zu den "wirklich echten" Marken in den Seitengassen ;-)

Wir sind also durch die Einkaufsstraße (und an vielen Essensständen vorbei…) in Richtung von zwei verschiedenen Parks gelaufen und haben auch noch das Märtyrer-Denkmal besichtigt.
Auch in den Parks war es relativ ruhig, sodass der Urlaub auch zur Erholung genutzt werden konnte.

Das Märtyrerdenkmal Teil 1, schöner Spielplatz für Kinder auf so einem Gewehr
Denkmal die zweite

Früchte die erste

Früchte die zweite (ja, das ist wirklich eine Frucht bevor man sie gegessen hat, und nicht danach ;-))
In einem der Parks konnten wir auch noch mit der Seilbahn fahren, und hatten so sogar ohne Anstrengung einen schönen Ausblick, langsam werden wir hier noch richtig faul…
Apropos faul, eigentlich könnte ich jetzt auch langsam zum Ende des Eintrages kommen, ist ja schließlich schon Montag und dann ist mein Urlaubsbericht auch (endlich) abgeschlossen, hier also noch die letzten Fotos und dann kommt der nächste Eintrag zu einem Thema aus dem Alltag hier ;-)



Findet ihr die Bananen (in der linken Bildhäfte)? Dank der fachkundigen Infos von Sonja haben wir alle auch noch ein bisschen was über die Pflanzen gelernt ;-)

mehr Pflanzen
Vom Bahnhof ging es mit dem Taxi ins Hostel, dem Locanda-Hostel, und das kann ich jedem, der mal in Xiamen sein sollte, nur empfehlen. Schade war nur, dass wir uns aufteilen mussten, da in dem Hostel bei der Buchung nur drei Plätze frei waren. Somit waren Anne, Sonja und ich im Locanda, während Artur und Viktoria in einem anderen Hostel mehr in der Nähe des Stadtzentrums untergekommen waren. Hier aber die Bilder von unserer Unterkunft, um mal ein bisschen Werbung zu machen, dass es auch viele richtig schöne Hostels mit schöner Atmosphäre für kleines Geld gibt, auch wenn man schon mal die ein oder andere Überraschung (siehe Guangzhou) erleben kann:
Der Ausblick auf die Straße, um es mit Viktorias Worten zu sagen: "Das ist ja wie in Spanien"
Die Terasse des Hostels bei Tag...
...und bei Nacht
Mit der Fähre ging es dann rüber zur Insel Gulangyu, die direkt vor der Stadt Xiamen liegt (nur ein paar Minuten übers Wasser). Diese paar Minuten waren aber (wieder mal) ziemlich beengt, das Schiff auf der Schifffahrt (da war es wieder, das Wort mit drei „f“ ;-)) war auch brechendvoll, aber die kurze Zeit ließ es sich dann ganz gut aushalten.
Und dann waren wir da. Die Beschreibung der Insel nehme ich jetzt einfach mal mit einem Zitat meiner lieben Mittutorin Sonja vor, sie hat es mir abends extra noch mal diktiert, merken konnte ich mir das tagsüber nämlich nicht…
Also da waren wir dann auf der:
„Bäng-Bum-Bling-Glammy-Dammy-Shing-Hing-Bling-Insel“
Ich habe keine Ahnung, wie sie auf dieses grandiose Wortmonstrum gekommen ist, aber das war doch absolut einen Eintrag im Blog wert, also Sonja: Ehre, wem Ehre gebührt ;-)
Auch auf der Insel war es einfach voll, egal ob in der Innenstadt, oder aber am Strand. An richtige Erholung war somit eigentlich nicht zu denken. So haben wir uns damit beschäftigt, den ganzen Tag viel zu essen und uns durch alle möglichen Gerichte zu probieren. Auch eine schöne Beschäftigung, bei dem Wetter stand auch nur gesunde Dinge auf dem Speiseplan, also Eis, dann noch mal Eis, und nachmittags dann zur Abwechslung auch noch mal ein anderes Eis…
Menschen in China, der inzwischen gewohnte Anblick ;-)

egal, ob in der Fußgängergasse
...oder mit uns mitten drin
...oder aber am Strand
Beim weiteren Rundgang um die Insel haben wir dann einen schönen Weg entdeckt, der nicht ganz so überlaufen war und ganz schöne Ausblicke hatte. Auch eher leere Strände waren zu finden, sodass noch richtig Urlaubsfeeling aufkam. Die Erholung war hier in jedem Fall deutlich höher, als in den Fußgängergassen.
leere Plätze und Strände, so was gibt es also auch in China
Für den Abend stand dann für uns drei ein Ausflug in die Richtung der Universität von Xiamen an. :t. Aussage von verschiedenen Leuten die schönste Uni Chinas. Zwar war es nur in der Nacht, aber die Schönheit ließ sich tatsächlich erahnen. Dort trafen wir dann auch zwei deutsche Studentinnen, die uns einen Tipp für die Abendgestaltung geben konnten, das Café „Brown Sugar“. Ein Café/Bar mit einer tollen Atmosphäre, deutschen Zeitschriften (u.a. dem Spiegel, wir hätten uns also bilden können, haben wir dann aber doch gelassen ;-)) und etwas leckeres zu trinken gab es auch…Die Studentinnen sind dann irgendwann auch noch nachgekommen und wir haben noch zusammen ein bisschen was getrunken
Wie schon gewohnt mal ein Bilder:

Nein, das Grinsen kommt nich vom Alkohol, wir hatten einfach so Spaß...
Ladungssicherung, ach quatsch, das geht auch so...
Kommen wir zum letzten Tag des Urlaubs und als ich mir den Blog hier so durchgelesen habe ist mir selbst doch aufgefallen, dass ich immer nur schreibe, wie viel wir gegessen haben. Und leider muss (darf ;-)) ich das auch für diesen Donnerstag machen, denn das war schon ein ganzer Tag, der vom Essen geprägt war.
Es ging morgens mit dem Frühstück los, das gab es nämlich (recht ausführlich, von neun bis elf) bei Starbucks auf einer wunderschönen Dachterasse eines vierstöckigen Hauses. Der Starbucks erstreckte sich ebenfalls über die gesamten vier Etagen, also eine irrsinnige Größe. Aber der Ausblick oben war einfach super, darum hingen wir dann auch da bis um viertel nach elf, war ja schließlich Urlaub ;-)
Wo wir bei Starbucks waren kommen wir mal zu anderen westlichen Dingen. Wie ihr an den Marken sehen könnt gibt es auch hier Leute mit richtig Geld, wir sind dann aber wieder zurück gekehrt zu den "wirklich echten" Marken in den Seitengassen ;-)

Wir sind also durch die Einkaufsstraße (und an vielen Essensständen vorbei…) in Richtung von zwei verschiedenen Parks gelaufen und haben auch noch das Märtyrer-Denkmal besichtigt.
Auch in den Parks war es relativ ruhig, sodass der Urlaub auch zur Erholung genutzt werden konnte.

Das Märtyrerdenkmal Teil 1, schöner Spielplatz für Kinder auf so einem Gewehr
Denkmal die zweite

Früchte die erste

Früchte die zweite (ja, das ist wirklich eine Frucht bevor man sie gegessen hat, und nicht danach ;-))
In einem der Parks konnten wir auch noch mit der Seilbahn fahren, und hatten so sogar ohne Anstrengung einen schönen Ausblick, langsam werden wir hier noch richtig faul…
Apropos faul, eigentlich könnte ich jetzt auch langsam zum Ende des Eintrages kommen, ist ja schließlich schon Montag und dann ist mein Urlaubsbericht auch (endlich) abgeschlossen, hier also noch die letzten Fotos und dann kommt der nächste Eintrag zu einem Thema aus dem Alltag hier ;-)



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